Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet zwei Stufen: Wird am frühen Nachmittag eine gefühlte Temperatur von über 32 Grad erreicht, gilt „starke Wärmebelastung“. Steigt der Wert über 38 Grad, spricht der DWD von „extremer Wärmebelastung“. Genau diese höchste Stufe gilt aktuell in nahezu allen Landkreisen der Ferienregion Schwarzwald.
Stadt- und Landkreise mit Extrem-Warnstufe
- Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
- Kreis Emmendingen
- Ortenaukreis
- Kreis Rastatt
- Stadt Baden-Baden
- Kreis und Stadt Karlsruhe
- Enzkreis und Stadt Pforzheim
Zweite Warnstufe („Starke Wärmebelastung“)
- Schwarzwald-Baar-Kreis
- Landkreis Rottweil
- Landkreis Waldshut
- Landkreis Calw
- Landkreis Freudenstadt
Außerhalb der Ferienregion Schwarzwald gelten in Baden-Württemberg ebenfalls höchste Warnstufen für den Kreis Ludwigsburg, Stuttgart, Kreis und Stadt Heilbronn, Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg, Hohenlohekreis, Neckar-Odenwald-Kreis
Wie gefährlich Hitze ist
Über vier Jahre lang haben Forschende des Umweltbundesamtes und des Robert-Koch-Instituts daran gearbeitet, die Berechnung hitzebedingter Todesfälle zu präzisieren. Das Ergebnis ist alarmierend: In den Sommern 2023 und 2024 gab es jeweils rund 3.000 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland. Besonders betroffen waren Menschen über 75 Jahre mit Vorerkrankungen wie Demenz, Herz‑Kreislauf‑ oder Lungenerkrankungen. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Gerda bei diesen Riskiogruppen
Auch schwere Gewitter möglich
Zur aktuellen Wetterlage gehört zudem eine Warnung vor örtlich schweren Gewittern, teils mit Starkregen und Hagel. Wo genau es später heftig wird, lässt sich kaum frühzeitig eingrenzen. Deshalb gilt: Wetterentwicklung im Blick behalten und Warnhinweise ernst nehmen.
Infos: Tipps, wie du dich bei Hitze richtig verhältst, findest du unter www.hitzewarnungen.de/handlungsempfehlungen.jsp





