Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
Hinein ins kühle Nass! Am Schlüchtsee macht das richtig Spaß. Doch es gibt im Hochschwarzwald auch noch andere Möglichkeiten, mit denen man der Hitze ein Schnippchen zu schlagen kann.
Hinein ins kühle Nass! Am Schlüchtsee macht das richtig Spaß. Doch es gibt im Hochschwarzwald auch noch andere Möglichkeiten, mit denen man der Hitze ein Schnippchen zu schlagen kann.
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Hochschwarzwald: 5 coole Geheimtipps für die heißen Tage

23. Juni 2026
Wenn die Hitze in Baden‑Württemberg drückt und in den Städten kaum ein Lüftchen geht, bleibt der Hochschwarzwald angenehm frisch. Auf den Höhenlagen ist es ein paar Grad kühler, an Seen und in alten Klostermauern sogar richtig wohltuend. Viele dieser kühlen Orte kennt nicht jeder – und genau das macht sie so attraktiv. Hier kommen fünf coole Geheimtipps für heiße Tage.

1. Klostersee Friedenweiler – das Familienbad

Der Klostersee in Friedenweiler liegt angenehm abgeschieden auf rund 900 Metern Höhe und ist ein echter Geheimtipp für Familien. Der See wurde vor über 400 Jahren als Fisch- und Löschweiher des Klosters angelegt und wird heute als idyllisches Freibad genutzt. Besonders charmant: Das solarbeheizte Schwimmerbecken ist terrassenförmig in den See eingelassen. Für Kinder gibt es ein beschattetes Kleinkinderbecken, einen Spielplatz mit Wasserspielzeugen und ein Floß mit Rutsche mitten im See. Dazu kommen ein Volleyballplatz, Tretboote und viel Platz zum Durchatmen. Geöffnet ist täglich von 9 bis 19 Uhr – perfekt für lange Sommertage.

2. Schlüchtsee Grafenhausen – Naturbad im Seerosenparadies

Der Schlüchtsee liegt eingebettet in ein Naturschutzgebiet und wirkt an heißen Tagen wie ein kleiner Zufluchtsort. Seerosen, Schilf und schattenspendende Bäume sorgen für eine fast märchenhafte Atmosphäre. Die Liegewiese am östlichen Ufer ist frei zugänglich, ein Kiosk mit Sonnenterrasse bietet Snacks und Getränke. Das Wasser ist im Uferbereich sehr flach – ideal für Familien mit kleinen Kindern. An der tiefsten Stelle misst der See fünf Meter, bleibt aber angenehm kühl. Und das Beste: Viele Ausflugsziele wie Rothaus, der Schlühüwanapark, das Hüsli oder die Danieltanne sind in maximal 30 Minuten zu Fuß erreichbar.

Der Klosterweiher in St. Georgen. Bild: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

3. Klosterweiher St. Georgen – Natursee als Freibad

Der Klosterweiher verbindet das Beste aus zwei Welten: die Natürlichkeit eines Weihers und die Infrastruktur eines modernen Freibads. Rund 27.000 Quadratmeter Wasserfläche laden zum Schwimmen und Tretbootfahren ein. Für Kinder gibt es ein abgetrenntes Planschbecken und eine Rutsche, in der Hochsaison sogar aufblasbare Wassertrampoline und Kletterberge. Wer nach dem Baden Hunger bekommt, findet im Seehaus direkt am Ufer mediterrane Küche und einen Kiosk. Geöffnet ist täglich von 13 bis 19 Uhr, am Wochenende bei gutem Wetter bereits ab 10 Uhr. Ein Ort, der sich anfühlt wie Urlaub – nur ohne lange Anreise.

4. Auf zu Gipfeln & Türmen

Wer der Hitze wirklich entkommen will, steigt einfach höher. Auf den Gipfeln des Hochschwarzwalds – Herzogenhorn, Brend, Feldberg – wird es selten drückend. Die Höhenlage sorgt für ein paar Grad weniger, und auf den waldfreien Kuppen weht fast immer ein frisches Lüftchen. Auch die Aussichtstürme sind perfekte Ziele: Riesenbühlturm, Brendturm oder Stöcklewaldturm bieten nicht nur Panorama, sondern auch überraschend angenehme Temperaturen. Ideal für eine Wanderung oder eine kurze Feierabendrunde, wenn unten im Tal die Hitze steht.

Der Dom zu St. Blasien. An heißen Tagen ein kühler Ort, an dem es jede Menge zu staunen gibt. Bild Hochschwarzwald Tourismus GmbH

5. Klöster & Kirchen – kühle Mauern, große Geschichte

Wer Abkühlung ohne Wasser sucht, findet sie in den historischen Klosteranlagen und Kirchen des Hochschwarzwalds. Dicke Mauern halten die Hitze draußen und schaffen ein Klima, das sofort entspannt. Der Dom in St. Blasien beeindruckt mit seiner mächtigen Kuppel und dem strahlend weißen Innenraum. In St. Peter glänzen die Rokoko‑Bibliothek und die Barockkirche mit Fresken und Stuck. Und in St. Märgen erzählt das KlosterMuseum spannende Geschichten über Schwarzwälder Uhrenträger und Kuckucksuhren. Ein kühler Rückzugsort – und gleichzeitig ein Ausflug in die Kulturgeschichte der Region.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr aus dem Netz