Das Drehbuch für die Premiere der Ludwigsburger stammt von Nils‑Morten Osburg und Simon Schneckenburger, der auch die Regie führt. Gedreht wird und wurde im Schwarzwald sowie in der Region Baden‑Baden.
SWR lässt jetzt lieber machen
Die Auslagerung geht auf eine Entscheidung des Jahres 2025 zurück. Damals kündigte der SWR an, fiktionale Produktionen und ausgewählte Unterhaltungsformate künftig nicht mehr selbst herzustellen, um Ressourcen flexibler steuern und Studioflächen reduzieren zu können. Intendant Kai Gniffke betont jetzt, dass die Produktionsqualität darunter nicht leiden werde.
Von der Umstellung betroffen sind weitere Formate, die jedoch weiterhin bestehen bleiben. Dazu zählen „Sag die Wahrheit“, „Schlager‑Spaß mit Andy Borg“ und der Show‑ und Spiele‑Anteil des „Tigerenten Clubs“. Sie werden allerdings nur noch bis Ende 2026 in den SWR‑Studios in Baden‑Baden produziert.
„Die Fallers“ (noch) nicht betroffen
Eine Ausnahme bildet die regionale Weekly „Die Fallers“ sowie die Reihen „Tatort Stuttgart“ und „Tatort Ludwigshafen“. Diese bleiben bis Ende 2028 Eigenproduktionen des SWR. Ganz hart traf es bekanntlich die Sendung „Immer wieder sonntags“ aus dem Europa-Park mit Stefan Mross. Die wird aus finanziellen Gründen im September ganz eingestellt.
220 Beschäftigte betroffen
Die Auslagerung hat auch personelle Folgen. Rund 220 Beschäftigte aus Bereichen wie Kamera, Requisite, Maske und Kostüm verlieren ihre bisherigen Tätigkeiten. Betriebsbedingte Kündigungen soll es laut SWR nicht geben. Ein Teil der Mitarbeitenden geht altersbedingt in Rente, andere sollen innerhalb des Senders neue Aufgaben übernehmen. Die Gewerkschaft ver.di kritisiert den Rückzug als großen Verlust und als falsches Signal für die Produktionsinfrastruktur des SWR.






