Die größte Abdeckung in ganz Deutschland wird es übrigens in Freiburg geben, wo sie bei knapp über 90 Prozent liegt. Aber keine Sorge: Die Finsternis wird im gesamten Bundesland hervorragend zu sehen sein. Ob die Abdeckung nun bei 90 Prozent wie in Freiburg oder bei 89 Prozent wie vielerorts im „Ländle“ liegt, ist mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden – statistisch jedoch durchaus bemerkenswert. Am geringsten fällt die Verdunklung übrigens in Berlin aus, dort sind es etwa 85 Prozent.
Der Zeitplan für den Schwarzwald
Der Mond berührt die Sonnenscheibe gegen 19:20 Uhr.
- Freudenstadt: maximale Verdunklung gegen 20:15 Uhr
- Karlsruhe: maximale Verdunklung gegen 20:16 Uhr
- Freiburg: maximale Verdunklung gegen 20:17 Uhr
Mit dem Sonnenuntergang gegen 20:25 Uhr endet die Finsternis – oft mit eindrucksvollen Bildern, wenn die schmale Sonnensichel im Abendrot verschwindet.
Die meisten Beobachter dürften schon wissen, von wo aus sie am heutigen Abend in den Himmel schauen. Wichtig ist eine freie Sicht nach Westen. Besonders geeignet sind da natürlich erhöhte Standpunkte wie Berge, Hügel, Türme.
Schwarzwald: Die besten 13 Tipps zum Schauen
Für all diejenigen, die noch unentschlossen sind und auf der Suche nach einem idealen Plätzchen sind, hat Schwarzwald aktuell die 13 besten Aussichtspunkte zusammengestellt. Diese sind ideal über den gesamten Schwarzwald verteilt – von Nord über Mitte bis Süd. Ihr findet sie unter www.schwarzwald-aktuell.eu/news/12-04-unsere-13-top-aussichtspunkte-fuer-die-sonnenfinsternis/

. . . und nach der Finsternis das Sternenfeuerwerk
Die Perseiden erreichen in der Nacht zum 13. August ihren Höhepunkt – und der Schwarzwald bekommt eine dieser Nächte, in denen der Himmel zum Naturkino wird. Das Beste: Das Sternschnuppen-Spektakel begeistert nur wenige Stunden nach der spektakulären Sonnenfinsternis vom Abend.
Die Erde streift die Staubspur des Kometen Swift‑Tuttle. Winzige Partikel verglühen in der Atmosphäre und zeichnen helle, schnelle Lichtspuren über den Nachthimmel. Durch den Neumond bleibt die Nacht tiefschwarz – absolut ideale Bedingungen ohne störendes Mondlicht. Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sind theoretisch möglich. Ein echtes Fotoereignis für alle, die den Schwarzwaldhimmel lieben – und das bis weit in die frühen Morgenstunden.
Dunkle Standorte sind wichtig
Damit ihr möglichst viele Sternschnuppen zu Gesicht bekommt, sind dunkle Standorte entscheidend: Je weniger Streulicht von Städten, Straßen oder Häusern, desto klarer zeichnen sich die Lichtspuren am Himmel ab. Die Perseiden sind zwar hell, aber ihre volle Wirkung entfalten sie nur dort, wo der Schwarzwaldhimmel wirklich schwarz wird.






