Die anhaltende Hitzewelle hat Baden-Württemberg fest im Griff, doch der Blick auf die Wetterkarten verspricht baldige Abkühlung. Nach Tagen extremer Trockenheit steht am Wochenende ein markanter Wetterwechsel bevor. Vor allem im Schwarzwald steigt das Risiko für kräftige Niederschläge deutlich an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab Samstagabend mit den ersten Schauern.
Hitze-Höhepunkt bis Freitag
Zunächst müssen sich die Menschen im Südwesten auf eine Fortsetzung der Hundstage einstellen. Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt laut den Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis einschließlich Freitag für ungestörten Sonnenschein. Die Temperaturen klettern in den Niederungen am Rhein auf bis zu 36 Grad, und selbst in den höheren Lagen des Schwarzwalds werden schweißtreibende Werte von über 30 Grad gemessen. Regen ist bis dahin komplett ausgeschlossen, die Waldbrandgefahr im Bergland bleibt hoch.
Samstagabend bringt die Wende
Das lange Warten auf die Naturabkühlung endet voraussichtlich am späten Samstagnachmittag. Während der Tag noch freundlich und heiß beginnt, schieben sich von Südwesten her dichte Quellwolken über das Land. Im Schwarzwald entladen sich ab den Abendstunden die ersten teils kräftigen Schauer und Gewitter.
Sonntag: Viel Regen und Temperatursturz
Der eigentliche Wetterumschwung erfasst den Südwesten am Sonntag in vollem Umfang:
- Hohe Regenwahrscheinlichkeit: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt flächendeckend auf rund 70 bis 75 Prozent.
- Markanter Temperatursturz: Die Höchstwerte brechen von den teils extremen Heißwerten ein und erreichen am Sonntag sowie am Montag nur noch moderate 21 bis 22 Grad.
- Anhaltende Schauer: Auch zum Wochenstart am Montag bleibt es wechselhaft mit wiederkehrenden Regengüssen.
Schwarzwald als Regenmagnet
Besonders im Schwarzwald könnten die Niederschläge ergiebig ausfallen. Durch topografische Staueffekte an den Berghängen entladen sich Schauerbänder in den Mittelgebirgen oft heftiger und langanhaltender als im Flachland. Für die ausgetrockneten Böden und die Natur ist der angekündigte Regen ein Segen – Ausflügler und Wanderer sollten die Entwicklung der Warnlage am Wochenende jedoch im Auge behalten.





