Es war eine Premiere: Zum ersten Mal fand vor rund 140 Besucherinnen und Besuchern auf dem Platz vor der Scheune im Schloss Heitersheim die festliche Preisverleihung „Handwerk & Design plus Wein“ statt. Mit dem „Handwerk & Design Preis“ wurde ein neues Format ins Leben gerufen, das künftig alle zwei Jahre stattfinden wird. Aus über 40 Einreichungen hat eine achtköpfige Fachjury – mit Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerk,
Die Erstplatzierten in drei Kategorien
Aus über 40 Einreichungen hat eine achtköpfige Fachjury – mit Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerk, Architektur, Unternehmen, Journalismus, Kunst, Universität und Gestaltung – wurden zunächst 26 Objekte nominiert. In jeder Kategorie wurdn eweils drie Preise vergeben. Hier die drei Erstplatzierten.:
- 1. Preis „Produkt“: restemöbel (Rheinfelden) mit dem Sideboard „Flex“
- 1. Preis „Prozess“: Zimmerei Grünspecht eG (Freiburg) mit „Lehm‑Sichtestrich“
- 1. Preis „Nachwuchs“: Julius Bleher (HfG Karlsruhe) mit der Schale „Digital Grain“
Die Juryvorsitzende Nicola Stattmann bescheinigte den eingereichten Objekten „Präzision, Experimentierfreude, Mut, Einzigartigkeit und Liebe zum Detail“ – Eigenschaften, die diesen neuen Preis besonders machen.

Starke Stimmen der Preisträgerinnen und Preisträger
Florian Oeschger und Markus Schier von restemöbel zeigten sich „überglücklich“, den ersten Preis in der Kategorie Produkt gewonnen zu haben: „Das gibt uns wieder richtig Auftrieb.“ Elisabetta Borghetto, die für die Zimmerei Grünspecht eG den ersten Preis der Kategorie Prozess entgegennahm, strahlte: „Nie hätten wir für möglich gehalten, dass wir mit der Entwicklung eines Lehmbodens gewinnen würden.“
Genau diese Vielfalt – vom Produkt bis zum Verfahren – zeichnet das Wettbewerbsformat aus: Nicht nur originelle oder besonders faszinierende Objekte, sondern auch die Entwicklung innovativer Prozesse finden hier ihre Würdigung.
Ausstellung in der historischen Schlossscheune
Wer den Klängen der Freiburger Band „Swinging Tuesday“ folgte, landete zielsicher vor der großen Schlossscheune aus dem 18. Jahrhundert, in der alle nominierten Objekte darauf warteten, nach der Preisverleihung im Rahmen einer umfänglichen Ausstellung besichtigt zu werden. Die Arbeiten sind zudem in einem Ausstellungskatalog zusammengefasst, der für 10 Euro in der Ausstellung oder beim Verein Bauwerk Schwarzwald erhältlich ist.
Öffnungszeiten und Hintergrund
Die Ausstellung ist noch an diesem Wochenende, 18./19. Juli, 10 bis 16 Uhr zu sehen. Das herrliche Ambiente des Heitersheimer Schlossareals macht den Besuch zusätzlich lohnenswert.
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