Stoppen konnte den Schwarzwald nur Corona – und das auch nur vorübergehend. Die mächtige Delle, die die Pandemie in die Statistik gerissen hat, ist längst überwunden. Jahr für Jahr werden seitdem bei Gästezahlen und Übernachtungen neue Allzeitrekorde gemeldet. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die den Schwarzwald schon vor der Pandemie auszeichnete.
2025: Historisches Allzeithoch
Zuletzt 2025, als der Schwarzwald trotz aller wirtschaftlichen Unsicherheiten und sich wandelnder Reisegewohnheiten nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden‑Württemberg erneut ein historisches Allzeithoch erreichen konnte. So wurden 2025 rund 9,3 Millionen Gäste in der Ferienegion gezählt – ein Zuwachs von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen in den statistisch erfassten Betrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten stieg um 0,5 Prozent auf rund 23,4 Millionen. Damit wurden die Zahlen des Rekordjahres 2024 leicht übertroffen (wir berichteten).
Start ins Jahr 2026
Und das Schöne dabei: Der Schwarzwald scheint auf dem besten Weg zu sein, auch das Jahr 2026 wieder zu einem Rekordjahr zu machen. Der positive Trend hält an. Von Januar bis März 2026 verzeichnete die Ferienregion Schwarzwald bei den Ankünften ein Plus von 1,6 Prozent und bei den Übernachtungen ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Was da in den letzten Jahren alles abging, zeigt eindrucksvoll, dass der Schwarzwald in Sachen Tourismus auf dem richtigen Weg ist.
Klar, dass sich auch der Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH über diese Entwicklung freut. Hansjörg Mair: „Tourismus ist und bleibt eine der resilientesten Branchen überhaupt – gerade in Zeiten wie diesen. Während vieles um uns herum alles andere als normal ist, zeigt der Tourismus einmal mehr seine Stärke. Der Schwarzwald blickt auf ein touristisch sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück.“
Mair: „Tourismus – eine Leistung Tausender“
Tourismus sei, so Mair weiter, nicht nur Werbung. Tourismus sei „die tägliche Leistung tausender Gastgeberinnen und Gastgeber, Gastronomen, Hoteliers, Freizeitbetriebe, Kulturschaffender und aller Menschen, die den Schwarzwald Tag für Tag möglich machen“. Wer ein marktgerechtes, qualitativ hochwertiges Angebot schaffe, werde auch in herausfordernden Zeiten keine Probleme haben, Gäste zu finden.
„Schwarzwald eine bärenstarke Marke“
Mair abschließend: „Der Schwarzwald ist nicht nur in Deutschland bekannt und begehrt. Unter dem Namen Black Forest ist er längst eine internationale Love‑Brand – weltweit. Kaum eine touristische Marke verfügt über eine vergleichbare internationale Strahlkraft. Der Schwarzwald ist bekannt, beliebt, und die Marke ist bärenstark. Darauf können wir stolz sein. Und darauf bauen wir auch in Zukunft.“






