Ungewöhnlich: Vom Bahnhof zum Festspielhaus
Das Festspielhaus steht auf historischem Boden: Der ehemalige großherzogliche Bahnhof, 1904 eröffnet und später stillgelegt, wurde nicht abgerissen, sondern als markantes Entree in den Neubau integriert. Diese Verbindung aus wilhelminischer Architektur und moderner Festspielhaus-Struktur prägt das Erscheinungsbild des Hauses bis heute.
Vom Bau, der Eröffnung und einer Krise
Der Grundstein für den Neubau wurde 1995 gelegt, am 18. April 1998 wurde das Festspielhaus feierlich eröffnet. Doch die Anfangsjahre waren schwierig: Das Haus geriet schnell in eine tiefe Krise und stand zeitweise sogar kurz vor dem Aus. Erst mit der Berufung von Andreas Mölich‑Zebhauser kam die ganz große Wende zum Positiven.
Weltstars geben sich Klink in die Hand
Heute ist das Baden-Badener Festspielhaus eine weltweit anerkannte, richtig große Nummer. Die Weltstars der Musik geben sich hier wie selbstverständlich die Klinke in die Hand, die Zuschauer strömen und die Stadt Baden‑Baden sowie ihre Wirtschaft dürfen sich inzwischen über einen Kaufkraftzufluss von weit über 50 Millionen Euro pro Jahr durch das Festspielhaus freuen.
Ein Haus, das sich selbst trägt
Das Festspielhaus gilt als Deutschlands größtes privat getragenes Festspielhaus. Der laufende Betrieb kommt ohne dauerhafte staatliche Zuschüsse aus – getragen von Ticketverkäufen, Sponsoren, Stiftungen und privaten Förderern. Dieses Modell ist in Deutschland einzigartig und sorgt immer wieder für Aufmerksamkeit.
Ja, das Festspielhaus ist in vielerlei Hinsichtzu einem Kulturleuchtturm geworden, der weit über die Region und über Deutschland hinaus in alle Welt strahlt.
Weitere Informationen unter www.festspielhaus.de







