Sie versorgten die Feuerwehren mit dem, ohne das selbst die beste Wehr machtlos ist: Löschwasser. Und zwar dort, wo die geografischen Hürden riesig waren – steile Bergregionen, unwegsames Unterholz, kollabierende Hydranten. Herkömmliche Löschfahrzeuge stießen an ihre Grenzen, doch die Landwirte zögerten keine Sekunde.
Sie funktionierten ihre Güllefässer und Pumpanhänger zu mobilen Wassertanks um. Während Schläuche im Gelände kaum zu verlegen waren, bahnten sich die Traktoren unaufhaltsam ihren Weg bis an die Front der Brandbekämpfung.
Zehntausende Liter Wasser transportiert
Die Bilanz ist beeindruckend: In Zell am Harmersbach, Steinach und weiteren Orten transportierten die Schlepper zehntausende Liter Wasser im Schichtbetrieb. In Schramberg, wo zuletzt rund 20 Hektar Wald brannten und die Hydranten ausfielen, karrten die Bauern im Minutentakt Wasser aus Flüssen und Freibädern heran, um Wohngebiete zu schützen.
Für diesen Einsatz verdienen die Landwirte – wie alle Kräfte, die bis zur Erschöpfung letztlich erfolgreich gegen die Flammen kämpften – unseren Dank und unsere Anerkennung.






