Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
Einer der fünf spektakulären Touren führt uns in die wilde Wutachschlucht, die nicht von ungefähr auch der „Grand Canyon Deutschlands“ genannt wird. Ein Wandererlebnis vom Allerfeinsten.
Einer der fünf spektakulären Touren führt uns in die wilde Wutachschlucht, die nicht von ungefähr auch der „Grand Canyon Deutschlands“ genannt wird. Ein Wandererlebnis vom Allerfeinsten.
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Hochschwarzwald: 5 Top‑Pfade, die echtes Abenteuer versprechen

30. Mai 2026
Es sind Wege, die Wanderfans begeistern: schmale Pfade, steinige Anstiege, wilde Bannwälder und spektakuläre Ausblicke. Mal geht es entlang rauschender Wildbäche, mal über felsige Steige oder durch urige Waldlandschaften. Wer im Hochschwarzwald echte Abenteuer sucht, findet hier fünf Wanderungen, die Naturerlebnis und Nervenkitzel perfekt verbinden.
Am Silberbergweg werdet ihr mit großartigen Aussichten verwöhnt. Doch Vorsicht! Nicht selten geht es steil hinab, Der Pfad erfordert Trittsicherheit. Bild: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

1 | Silberbergweg – ein Pfad am Abgrund

Feldberg/Todtnau | 11,9 km | 4 h

Der Silberbergweg (blaue Raute) beginnt harmlos am Feldberg‑Hebelhof, doch schon bald zeigt er seine wilde Seite. Hinter der Wiesenquelle und den alten Skihängen wird der Pfad schmaler, steiniger, alpiner. Etwa 600 Meter nach der Schlegelbachhütte öffnet sich der spektakulärste Abschnitt: ein 2,5 Kilometer langer Felsenpfad, der sich direkt an steil abfallenden Wänden entlangzieht. Hier braucht es Mut, Trittsicherheit und volle Konzentration. Dafür belohnen freie Blicke auf den Feldberg und das Wiesental.  Kurz vor dem Bernauer Kreuz zweigt ein Waldweg ab runter durch den Mauswald nach Todtnau. 

Tipp: Von Todtnau fährt die Buslinie L7300 zum Ausgangspunkt der Wanderung Feldberg-Hebelhof. 

Über Stock und Stein – auf dem Rappenfelsensteig wird dieses geflügelte Wort Wirklichkeit.

2 | Rappenfelsensteig – über Blockhalden in die Höhe

Grafenhausen | 12,4 km | 4,5 h

Die Rundwanderung startet am Gasthaus „Zum Hirschen“ im Ortsteil Staufen und führt zunächst bequem durch den urwaldartigen Bannwald Schwarzahalden, doch am Rappenfelsen kippt die Stimmung ins Abenteuerliche. Ein schmaler, ein Kilometer langer Steig zieht sich über eine Blockhalde und entlang steiler Felswände nach oben. Wer Glück hat, sieht Gämse zwischen den Felsen. Belohnt werden wir auf dem Wartbuck bei klarer Sicht mit einem Blick bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau.

Über 40 Meter hinab stürzen die Wassermassen des Zweribachs. Als Wanderer kommst du ganz nah ran und kannst den feinen Sprühnebel spüren. Foto:© Hochschwarzwald Tourismus GmbH

3 | Bannwald Zweribach – Wasserfälle, Wurzelteller, Wildnis pur

St. Märgen | 12 km | 4 h

Ja, St. Märgen hat wirklich viel zu bieten. Denken wir nur an das Klostermuseum, die Ohmenkapelle sowie spektakuläre Wasserfälle als Wanderziele. Aber was reden wir lange. Kommt doch einfach mit! Am Gasthaus Hirschen beginnt die Rundwanderung. An der weithin bekannten Rankmühle vorbei geht es durch den Gutacher Wald bis zum Standort Bannwald Zweribach. Auf einem schmalen Pfad durch Bannwald, der sich seit über 50 Jahren frei entfalten darf, beginnt das Abenteuer.

Nach dem Hohwartsfelsen geht es über die Hirschbach-Fälle zum aufgegebenen Brunehof mit Schutzhütte. Sehr imposant sind die Wurzelteller der umgestürzten Bäume, die aus dem dichten Moospelz ragen. Vorsicht: Der steile Weg zu den 40 Meter hohen Zweribachfällen hat knorrige Wurzeln und glitschige Trittsteine. Der Rückweg auf dem Panoramaweg nach St. Märgen bietet an der Kapfenkapelle freie Sicht auf St. Peter. 

Die sogenannte Felsengalerie ist eines der großen Highlights in der Wutachschlucht. Bild: © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

4 | Drei‑Schluchten‑Tour – im Grand Canyon Deutschlands

Löffingen | 9,6 km | 3,5 h

Die Tour startet an der Drei‑Schluchten‑Halle in Löffingen-Bachheim und führt hinab in die Wutachschlucht, wo Felsgalerien und steile Wände die Szenerie bestimmen. Weiter geht es in die Gauchachschlucht, über schmale Wurzelpfade und kleine Holzstege, die immer wieder den Bach queren. In der Engeschlucht wird es besonders spannend: Der Weg verläuft dicht an den Felsen entlang, teils mit Stahlseilen gesichert. Achtung! Hier ist Trittsicherheit gefragt. Die Enge der Schlucht, das Wasser – diese Wanderung ist vom Anfang bis zum Ende ein großartiges Erlebnis.

Am Fuße des Feldbergs, umgeben von 300 Meter hohen Felswänden, liegt der Feldsee, der größte Karsee des Schwarzwald. Ein mystischer Ort, der dich in seinen Bann zieht. Bild: © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

5 | Felsenweg am Feldsee – durch das Kar auf schmalen Pfaden

Feldberg | 8,8 km | 3 h

Vom Caritas‑Haus führt der Weg zunächst durch Bannwald zur Talstation der Feldbergbahn. Dann beginnt der abenteuerlichste Abschnitt: ein schmaler, verwurzelter Felsenweg, der sich durch die 300 Meter hohen Steilwände des Feldseekars zieht. Kleine Stege, Felsstufen und Totholzpassagen machen die Strecke abwechslungsreich und fordernd. Der historische Raimartihof lädt zur Einkehr ein, bevor der Weg zum stillen, fast mystisch wirkenden Feldsee führt – ein großartiges Highlight dieser Tour.

Tipp: Tipp: Die Bushaltestelle ist von Titisee oder Todtnau mit der Linie 7300 zu erreichen. 

Hinweise

Alle vorgestellten Wege besitzen stellenweise alpinen Charakter. Erfahrung, gute Kondition, passende Ausrüstung und die Beachtung der Witterung sind unbedingt erforderlich.

Grundlage dieser Veröffentlichung ist ein Bericht auf der Internetseite der Hochschwarzwald Tourismus GmbH im Reisemagazin. Schaut ihn euch an, Es lohnt sich, Er läuft dort unter dem Titel „5 Trails für Abenteuerlustige.“ Ihr findet dort auch viele weitere Bilder zu den 5 Touren. Überhaupt ist der Internetauftritt der Hochschwarzwald Tourismus GmbH eine wahre Fundgrube. wenn es um diese Ferienlandschaft geht. Die Adresse: www.hochschwarzwald.de

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