Schwarzwald aktuell
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
In der Ravennaschlucht.
In der Ravennaschlucht.
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Wandertipp: Durch die wilde Ravennaschlucht

Juni 11, 2020

Diese Wanderung auf dem Heimatpfad gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten im Schwarzwald. Da wartet nicht nur eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfällen, eine herrliche Natur, sondern auch großartige Bauwerke auf Sie. Angefangen von der kleinen Schwarzwälder Mühle bis hin zum mächtigen Ravennna-Viaduk der berühmten Höllentalbahn. Ja, der Heimatpfad ist sozusagen ein richtiges Freilichtmuseum. 

Charakteristik

Traumhafte, atemberaubende Schluchtenwanderung auf dem „Heimatpfad“, der nicht nur durch eine spektakuläre Landschaft, sondern auch an zahlreichen historischen Objekten und spektakulären Bauwerken wie die Ravennabrücke vorbeiführt. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Verordnungen wie den Mindestabstand von 1,5 Metern.

Streckenverlauf

Die Wanderstrecke führt vom Wegweiser Kurhaus Hinterzarten mit der weißroten Raute auf gelbem Grund die Freiburger Straße nach Norden zum Standort Bahnunterführung Süd. Hier geht man links der Bahn weiter zum Zartenbachweg. Nun wandert man auf schmalem Pfad, etwa 100 m, zum Löffeltal hinunter und weiter mit der gelben Raute durch das Löffeltal hindurch. Hier informieren Hinweistafeln über die Löffelmacherei und andere alte Gewerbe.

Schwarzwälder Kulturdenkmäler

Dann kommt man an einer Klopfsäge (im Sommer an Sonntagen in Betrieb, falls genügend Wasser im Bach ist) und an einer Hochgangsäge vorbei. Am Wegweiser Unterführung B31 geht man unter der B31 hindurch und weiter bis zum Bach. Hier sieht man rechts die Seilerei und eine historische Wohnmühle. Beide sind im Sommer bei gutem Wanderwetter an Sonntagen geöffnet.

Auf dem Weg zur Ravennaschlucht dient die gelbe Raute als Wegweiser. Auf der rechten Seite steht eine alte Sandsteinbrücke aus dem Jahr 1857. Auf einer Tafel ist etwas über den Weg der Alten Steige zu erfahren.

Älteste Kirche im Hochschwarzwald

Nächster markanter Punkt ist das Hofgut Sternen. Hier trifft man auf eine Glasbläserei und das ehemalige Steigenwirtshaus, in dem Johann Wolfgang von Goethe 1779 eingekehrt ist und übernachtet hat. Gleich daneben steht das Zollhaus. Bevor man in die Schlucht einsteigt, geht es noch geradeaus zur St. Oswaldkapelle, die älteste Kirche im Hochschwarzwald (1148). Die Schlüssel dafür sind an der Rezeption des Hofguts Sternen zu erhalten.

Schwarzwald pur in der Ravennaschlucht

Nach der Rückkehr zum Sternen gelangt man an die spektakuläre Ravennabrücke. Das Eisenbahnviadukt ist 36 Meter hoch und überwindet auf ihren 224 Meter Länge eine Steigung von zwölf Meter. Dann geht es am Galgenbühl, einer ehemaligen Richtstätte, vorbei. Der Wanderweg führt nun unter der Brücke hindurch und die Ravennaschlucht hinauf. Auf dem teils mit Treppen begehbar gemachten Steig kommt man an der Mühle des Großjockenhofes und an spektakulären Wasserfällen mit Fallhöhen von 16 und 6 Metern vorbei.

Beim Wegweiser Mittlere Ravenna geht es weiter zum historischen Seiltrieb, dann wieder Richtung Hinterzarten. Am Rössleberg verlässt man den Heimatpfad und geht über den Ankenhof zur Lafette, wo über eine Fußgängerbrücke die Bundestraße überquert wird. Über das Hochmoor- ein eindrucksvolles Naturschutzgebiet – geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Infos

Start und Ziel: Kurhaus in Hinterzarten
Schwierigkeit: mittel
Dauer: 2:30 h
Länge: 7,3 km
Aufstieg: 174 m
Abstieg: 174 m
Niedrigster Punkt: 709 m
Höchster Punkt: 883 m
 
Weitere ausführliche Infos zur Tour finden Sie unter www.hochschwarzwald.de

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