Gestern Feuerwehr-Großeinsatz im Raum VS
Es scheint durchaus möglich, dass die Lage heute noch gefährlicher werden könnte, als gestern, wobei es da örtlich bereits heftig gekracht, kurzzeitig sintflutartig geregnet, gehagelt und vor allem gestürmt hat.
Eines der Zentren, der meist kurzen Unwetter, war der Großraum Villingen-Schwenningen, in dem die Feuerwehr zahlreiche Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und blockierten Straßen zu bewältigen hatten, wobei der Sturm für wenige Minuten Orkanstärke erreichte. In mehreren Fällen begruben umstürzende Bäume und abbrechende großé Äste Autos unter sich. In einem Fall musste die Feuerwehr eine Perrson aus dem fahrzeug befreien,
Warnlage: Heute scheint Gefahr örtlich noch größer
Unter nachlassendem Hochdruckeinfluss strömt heute feuchte Luft mediterranen Ursprungs nach Süddeutschland. Im Tagesverlauf wird die Schichtung von Südwesten her zunehmend instabil, sodass sich kräftige Gewitter bilden können. Ab Mittwoch fließt dann nicht mehr so heiße Luft ein.
Gewitter (Extreme Unwetter)
Ab dem Nachmittag breiten sich die Gewitter von Südwest nach Nordost aus. Dabei sind vielerorts heftige Begleiterscheinungen möglich:
- Starkregen 20–40 l/qm in kurzer Zeit
- Hagel um 2 cm
- Sturmböen um 80 km/h
ÖRTLICH BESTEHT HEUTE EXTREMES UNWETTERPOTENTIAL
- Starkregen bis 60 l/qm
- Hagel um 3 cm
- orkanartige Böen bis 110 km/h
Ab Mitternacht lässt das Gewitterrisiko deutlich nach.
Mittwoch: Erneut Gewitter
Tagsüber können sich vor allem in der Süd- und Südosthälfte nochmals Gewitter entwickeln – erneut mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Auch in der Nacht zum Freitag bleibt die Gewittertätigkeit im ganzen Land verbreitet aktiv.






