Foto: Europa-Park (alle)
Prägt das Gesicht des Europa-Parks bis heute entscheidend mit: die Euro-Mir. Im Januar 2027 sind ihre indes Tage gezählt. Schon ein Jahr später beginnt im Park dann ein neues Weltraum-Zeitalter.
Prägt das Gesicht des Europa-Parks bis heute entscheidend mit: die Euro-Mir. Im Januar 2027 sind ihre indes Tage gezählt. Schon ein Jahr später beginnt im Park dann ein neues Weltraum-Zeitalter.
Foto: Europa-Park (alle)

Tschüss Euro‑Mir! Im Europa‑Park geht im Januar 2027 Ära zu Ende

12. Juni 2026
Für viele Europa‑Park‑Fans wird dieser Abschied nicht leicht. Nach 30 Jahren heißt es im Januar 2027 endgültig: „Einsteigen, aufsteigen, abdrehen“ – zum letzten Mal. Seit dem 12. Juni 1997 prägt die Euro‑Mir das Bild des Parks wie kaum eine andere Attraktion. Ihre markanten Türme, der unverwechselbare Soundtrack, das Drehen der Gondeln, der Vorwärts‑Rückwärts‑Drop – all das hat viele begleitet. An ihrer Stelle wird eine neue Weltraum-Welt entstehen.

Neuer Weltraum‑Themenbereich bis 2028

Am historischen Standort der Euro‑Mir entsteht bis 2028 ein komplett neuer Weltraum‑Themenbereich für die ganze Familie. Das Thema Raumfahrt bleibt – aber moderner, immersiver, zugänglicher. Herzstück wird eine neue Familienachterbahn von MACK Rides, eingebettet in ein Erlebnis, das Wissenschaft, Fantasie und Emotion verbindet.

Ein starkes Signal: Am 8. Juni 2026 hat der Europa‑Park eine offizielle Partnerschaft mit der ESA geschlossen. Ziel ist es, die Faszination europäischer Raumfahrt in Bildungsangeboten, Events und im neuen Themenbereich erlebbar zu machen – besonders für Kinder und Familien.

Nein, nein, das ist kein Winken zum Abschied. Noch ist eine volle Euro-Mir-Saison angesagt

Eine Bahn, die mehr ist als Technik

Doch bevor die Zukunft gebaut wird, gibt es eine ganze Saison lang Zeit zum Abschied nehmen. Die Euro‑Mir war nie nur eine Achterbahn. Sie war ein Stück Parkidentität, ein Fixpunkt in der Skyline, ein Soundtrack der Kindheit für viele Besucher. Wer in Rust groß geworden ist oder den Park seit Jahrzehnten besucht, hat hier oft seine ersten Mutproben bestanden, Freundschaften gefeiert, Familienmomente gesammelt.

Galaktische Weltneuheit von 1997

Schon ihre Premiere 1997 machte deutlich, dass hier etwas Besonderes entstanden war. Neun Züge mit drehenden Gondeln, futuristische Architektur, ein Streckenverlauf, der Geschwindigkeit und Rotation neu kombinierte – die Euro‑Mir wurde als „galaktische Weltneuheit“ angekündigt und entwickelte sich vom ersten Tag an zum Publikumsmagneten.

Ein Spektakel, dem schon bald ein noch Größeres folgen wird.

Zur Pressekonferenz kamen die Kosmonauten Alexandre Viktorenko, Jouri Malentshenko und Alexandre Serebrov – ausgebildet in jener echten Mir‑Station, die bis heute den Eingangsbereich der Attraktion bildet. Das Trainingsmodul kam bereits 1995 in den Park und brachte damit echte Raumfahrtgeschichte nach Rust.

Eine letzte Saison voller Erinnerungen

Bis zur finalen Fahrt bleibt Zeit für Nostalgie. Für Fotos, für letzte Runden, für all die Geschichten, die diese Bahn geschrieben hat. Eines ist sicher: Wenn die Euro‑Mir im Januar 2027 zum letzten Mal abdreht,ist das nicht nur das Ende einer Attraktion, sondern es geht eine Arä zu Ende. Doch an gleicher Stelle beginnt schon im Jahr darauf ein neues Kapitel, das die Faszination Raumfahrt in die Zukunft trägt.

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