Weil das Jedermann-Event in diesem Jahr weitgehend sturzfrei und ohne nennenswerte Unfälle verlief, erklärt Schwarzwald aktuell den Riderman zur „Good News der Woche“ in Kalenderwoche 36.
Neues Sicherheitskonzept wirkt
Für die diesjährige Auflage wurde die Strecke an mehreren Punkten optimiert und der Kurs teilweise geändert. Zudem wurde das Teilnehmerfeld entzerrt: Die Fahrer starteten in deutlich kleineren Blöcken von maximal 250 Personen, um das Risiko von Massenkollisionen im Hauptfeld zu minimieren.

Am Ende strahlten alle
Am Ende hatten alle Grund zum Strahlen – auch Rik Sauser, Chef des Organisationsteams, der den Riderman einst ins Leben gerufen hat und zu einem festen Begriff in der deutschen Radsportszene gemacht hat. Sauser betonte, dass Stürze im Radsport nie völlig zu vermeiden seien, doch die wenigen Zwischenfälle an den drei Tagen seien allesamt glimpflich ausgegangen. Die vorgenommenen Änderungen hätten sich eindeutig bewährt.
Die Sieger des Jahres 2026
Das sportliche Geschehen bot Radsport auf höchstem Niveau. In der Gesamtwertung des dreitägigen Etappenrennens -ein Zeitfahren zum Auftakt und zwei Rennen jeweils an den beiden folgenden tagen -setzten sich zwei Athleten souverän durch. Bei den Männern war Florian Sauer der Schnellste und bei Lydia Ventker mit überragenden Auftritten die Schnellsten.
Viel Lob für Organisatoren
Neben den Spitzenleistungen gab es von den vielen Freizeitsportlern ein großes Lob für die Organisation. Besonders positiv hervorgehoben wurden die vollständig für den Autoverkehr gesperrten Strecken, was es für Jedermann-Rennen in Deutschland h nur hier in Bad Dürrheim so gibt und entzerrten Startzeiten, die für ein entspannteres und sicheres Fahrgefühl im Peloton sorgten. Der enorme logistische Aufwand wurde vom Team um Rick und Kai Sauser gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern perfekt gemeistert. Schon jetzt darf man sich auf die nächste Ausgabe des RiderMans im kommenden Jahr freuen.

Drei Tage mit Jan Ullrich
Ein besonderes Highlight an allen drei Tagen war die natürlich die Präsenz von Radsport-Legende Jan Ullrich. Der Tour-de-France-Sieger von 1997 begleitete das Event im Rahmen seines in die RiderMan-Veranstaltung integrierten„Jan Ullrich Cycling Festivals“. Der bestens gelaunte Radsportstar gab am Sonntag den Startschuss zum finalen Rennen. Bereits am Samstag gab es mit ihm einen exklusiven „Social Business Ride“ über 50 Kilometer durch die Baar an und abends mit seinen Fans eine „Come Together Fan Party“.
Massensturz 2025: Offenbar alles gesund
Am Rande der Veranstaltung wurde zudem bekannt, dass alle rund 70 Verletzten des letztjährigen Massensturzes ihre Verletzungen offenbar ohne Spätfolgen überwunden haben. Und nicht wenige, die damals betroffen waren, standen 2026 sogar wieder am Start.
Freuen auf den RiderMan 2027
Der Riderman 2026 war ein großartiges Radsportfest, das sportlich überzeugte, organisatorisch glänzte und vor allem eines zeigte: Sicherheit und Freude am Radsport können Hand in Hand gehen, auch wenn Stürze im Radsport nie ganz auszuschließen sein werden. Schon jetzt darf man sich auf die nächste Ausgabe des RiderMans im kommenden Jahr freuen.

Radsport-Hochburg Bad Dürrheim
Und noch jemamd darf sich als Sieger feiern: die Stadt Bad Dürrheim. Das renommierte Bad zählt in der Zwischenzeit zu den ganz, ganz großen Radsport-Hochburgen Deutschlands, Sie hat in Zusammenarbeit mit den Sauserbrüdern schon zahlreiche Rennsportveranstaltungen der Spitzenklasse – wie zum Beispiel deutsche Meisterschaften – ausgerichtet. Einmal ganz abgesehen, dass es rund um Bad Dürrheim viele landschaftlich attraktive Touren gibt, die den Freizeitradler zum Strampeln einladen.






