Foto: "Tal X" , Ulrike Klumpp (alle Bilder)
Impressionen von der Gartenschau. Nicht nur die „!Macher“, sondern auch die Kinder hben hier allen rund zum Strahlen.
Impressionen von der Gartenschau. Nicht nur die „!Macher“, sondern auch die Kinder hben hier allen rund zum Strahlen.
Foto: „Tal X“ , Ulrike Klumpp (alle Bilder)

Starke Halbzeitbilanz / „Tal X“ blüht auf: Gartenschau begeistert 250.000 – Noch bis 12. 10.

12. August 2025
Die gemeinsame Gartenschau in Freudenstadt und Baiersbronn hat zur Halbzeit alle Erwartungen übertroffen: Seit der Eröffnung am 23. Mai besuchten bereits rund 250.000 Gäste das acht Kilometer lange Schaugelände im „Tal X“. Die Verantwortlichen ziehen ein deutlich positives Zwischenfazit – getragen von großer Besucherresonanz und starkem ehrenamtlichem Engagement.

„Das große Plus dieser Gartenschau ist das Miteinander von Bürgern, Helfern und Partnern“, betonte Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder bei der Pressekonferenz im Spiegelzelt. Rund 1.100 Ehrenamtliche sind im Einsatz – vom Gästeservice über das Veranstaltungsmanagement bis zur Begleitung der mehr als 300 Gruppenführungen. Auch Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf lobte den Teamgeist: „Wir wollten ein Schaufenster der Region schaffen, und das ist uns gelungen.“

Familienfreundlich und bildungsstark

Ein besonderer Fokus liegt auf dem jungen Publikum: Mehr als zehn Prozent der Gäste sind Kinder unter 16 Jahren. Über 3.000 von ihnen nahmen bereits am Bildungsprogramm „Grünes Klassenzimmer“ teil. Auf dem Gelände können Besucherinnen und Besucher rund 32.000 Pflanzen in wechselnden Arrangements bestaunen – angepasst an den Lauf der Jahreszeiten. „Wer wiederkommt, erlebt jedes Mal neue Eindrücke“, so Ruf.

Starke Zahlen und optimistischer Ausblick

Geschäftsführerin Cornelia Möhrlen zeigte sich überzeugt, das Ziel von einer halben Million Gäste bis zum Ende der Laufzeit zu erreichen. Die Nachfrage bleibt hoch: 15.000 Dauerkarten wurden verkauft, inklusive Ehrenamtskarten. 70 Prozent der Tickets werden vor Ort gekauft, 30 Prozent online.

Anfangshürden beim Shuttleverkehr gemeistert

Nicht alles lief von Beginn an perfekt. Beim Shuttle-Service musste nachgebessert werden – inzwischen sorgt eine engere Taktung und der Einsatz von Informationslotsen für reibungslose Abläufe. Auch an Kreuzungspunkten zwischen Rad- und Fußwegen funktioniert das Miteinander inzwischen gut.

Gemeinschaft mit Zukunft

Neben den beeindruckenden Besucherzahlen betonen beide Bürgermeister den bleibenden Wert der Veranstaltung. Daueranlagen und die entstandene Gemeinschaft sollen auch nach Ende der Gartenschau weiter genutzt werden. „Unsere Ehrenamtlichen werden auch künftig gebraucht – Langeweile kommt nicht auf“, versicherte Sonder.

Die Gartenschau 2025 läuft noch bis 12. Oktober und verwandelt das idyllische „Tal X“ zwischen Freudenstadt und Baiersbronn in eine farbenprächtige Erlebniswelt – mit wechselnden Pflanzenbildern, einem bunten Kulturprogramm und vielen Gelegenheiten für Begegnungen.

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