Einzige Schwarzwaldmühle mit zwei Mühlrädern
„Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal, die klappert so leise vor sich hin…“ – die Zeile aus dem alten Volkslied passt perfekt zu diesem Ort in Furtwangen-Neukirch im Schwarzwald-Baar-Kreis. Wildromantisch ist es da. Die beiden Wasserräder, die vom Wasser des Heubachs angetrieben werden, prägen bis heute die Anlage und setzen die historische Hochgang‑ und Kreissäge in Bewegung, die Besucher noch immer besichtigen können.
Ursprünglich diente der ältere Gebäudeteil als Nagelschmiede und Uhrmacherwerkstatt, bevor die Sägemühle angebaut wurde. Über die Jahrzehnte entwickelte sich die Hexenlochmühle zu einem lebendigen Kulturdenkmal, das die traditionelle Handwerkskunst des Schwarzwalds eindrucksvoll zeigt.

Lage der Mühle ist spektakulär
Die Lage der Mühle ist spektakulär: schon fast versteckt in einer tiefen Schlucht – dem sogenannten Hexenloch – zwischen St. Märgen und Furtwangen. Das idyllische Ensemble mit seinen zwei Wasserrädern gehört zu den meistfotografierten Motiven des Schwarzwalds. Ein schmales Sträßchen führt von Neukirch hinunter sehr beliebtes Wanderziel, das nicht mit seinen Mühlrädern lockt, sondern auch zur Einkehr einlädt.
Restaurant und ein Souvenirladen
Zum Anwesen gehört nämlich auch ein gemütliches Restaurant mit holzvertäfelter Schwarzwaldstube und einer großen Terrasse direkt am plätschernden Bach. Bekannt ist es für deftige Vesper‑Spezialitäten und die hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte. Im angeschlossenen Speck‑ und Souvenirladen finden Besucher regionale Produkte wie Schwarzwälder Schinken, Landwurst, Honig und Schnäpse sowie Kuckucksuhren und traditionelles Kunsthandwerk.
Mit dem geplanten Verkauf steht eines der bekanntesten Schwarzwaldmotive vor einem neuen Kapitel, sucht einen neuen Besitzer. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringen wird.





