Vom Industriewerk zur Weltmarke
Das Werk in Gaggenau blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Schon früh konzentrierte man sich nach der Gründung dort auf den Nutzfahrzeugbau, ehe das Werk 1911 von Benz & Cie. übernommen wurde.
Der Unimog machte Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann dann ein ganz besonderes Kapitel: Gaggenau wurde zur Heimat des legendären Unimog. Ab 1951 lief das „Universal-Motor-Gerät“ dort in Serie vom Band. Mehr als 320.000 Unimogs wurden in über fünf Jahrzehnten in Gaggenau gebaut – ein Stück Fahrzeuggeschichte made im Schwarzwald.

Das Unimog-Museum erinnert an große Zeiten
Auch wenn die Endmontage des Unimog im Jahr 2002 ins Werk Wörth verlagert wurde, bleibt Gaggenau bis heute eng mit dem Kultfahrzeug verbunden. Unimog-spezifische Komponenten wie Portalachsen werden weiterhin dort gefertigt. Und direkt nebenan erinnert das bekannte Unimog-Museum an die große Tradition. Wer einmal dort war, weiß: Das ist nicht nur für Technikfans ein echtes Erlebnis.
Heute geht der Blick Richtung Zukunft
Heute ist das Werk Gaggenau das weltweite Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeug-Getriebe innerhalb der Daimler Truck AG. Produziert werden dort unter anderem Getriebe, Außenplaneten- und Portalachsen sowie Komponenten für Pkw. Gleichzeitig richtet sich der traditionsreiche Standort auf die Zukunft aus. Themen wie elektrische Antriebskomponenten und wasserstoffbasierte Brennstoffzellen spielen eine immer größere Rolle.
Einer der wichtigsten Arbeitgeber im Schwarzwald
Beeindruckend ist auch die Bedeutung für die Region: Mit rund 4600 Beschäftigten ist das Werk nicht nur der größte Industriebetrieb der Region, sondern auch einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe überhaupt. Seit mehr als 100 Jahren haben dort über 10.000 junge Menschen ihre Ausbildung abgeschlossen. Oder anders gesagt: In Gaggenau wurde und wird Schwarzwälder Industriegeschichte geschrieben. Und das hoffentlich noch lange!






