G’schichtle 18: Schwarzwälder komponiert „Kling, Glöckchen...

Benedikt Widmann Benedikt Widmann

G’schichtle 18: Schwarzwälder komponiert „Kling, Glöckchen...

„Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen kling...“ Wer kennt es nicht, dieses Lied, das einer Umfrage zufolge zu den beliebtesten Weihnachtsliedern gehört. Doch wissen Sie, von wem das beliebte Lied stammt? Nun, der Mann heißt Benedikt Widmann und er stammt – Sie ahnen es wohl bereits -  aus dem Schwarzwald!

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Genauer gesagt aus der schmucken Zähringerstädtchen Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dort wurde er 1820 geboren.
Widmann war ein Mann, der zu seiner Zeit in der „Musikszene“ einen großen Ruf genoss. Er verfasste mehrere musiktheoretische Schriften, war Herausgber von Musik barocker Meister und wirkte vor allem auch als Liederkomponist. Dabei entstand auch das bereits erwähnte „Klingelingeling“, wobei der Bräunlinger den von Karl Enslin stammenden Text vertonte. Bis heute hat das Lied seinen Platz in der „Hitparade“ der deutschen Weihnachtslieder behauptet und ist insbesondere bei Kindern überaus beliebt. Der Bräunlinger vertonte dabei den von Karl Enslin stammenden Text. Widmann starb im Alter von 90 Jahren in Frankfurt wo er zuletzt gewirkt hatte.
Für alle die nicht ganz so textsicher sein sollten, hier wenigstens die erste Strophe des dreistophigen Liedes.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

 

Und hier zum anhören.

 

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