G’schichtle 18: Schwarzwälder komponiert „Kling, Glöckchen...

Benedikt Widmann Benedikt Widmann

G’schichtle 18: Schwarzwälder komponiert „Kling, Glöckchen...

„Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen kling...“ Wer kennt es nicht, dieses Lied, das einer Umfrage zufolge zu den beliebtesten Weihnachtsliedern gehört. Doch wissen Sie, von wem das beliebte Lied stammt?

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Nun, der Mann heißt Benedikt Widmann und er stammt – Sie ahnen es wohl bereits – aus dem Schwarzwald! Genauer gesagt aus der schmucken Zähringerstädtchen Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dort wurde er 1820 geboren.

Widmann war ein Mann, der zu seiner Zeit in der „Musikszene“ einen großen Ruf genoss. Er verfasste mehrere musiktheoretische Schriften, war Herausgeber von Musik barocker Meister und wirkte vor allem auch als Liederkomponist.

Dabei entstand auch das „Klingelingeling“, wobei der Bräunlinger den von Karl Enslin stammenden Text vertonte. Bis heute hat das Lied seinen Platz in der „Hitparade“ der deutschen Weihnachtslieder behauptet und ist bei Groß und Klein überaus beliebt.

Für alle die nicht ganz so textsicher sein sollten, hier wenigstens die erste der drei Strophen des Liedes.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

 

Bei Youtube können Sie sich natürlich das Lied auch anhören und vor allem auch mitsingen. Die Zahl der Interpreten ist groß. Eine von ihnen: Helene Fischer. wwww.youtube.com/watch?v=Ebxa7oYNud0

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