Schwarzwälder Uhrentradition lebt auf
Dass gerade Furtwangen die internationale Antik-Uhrenbörse ausrichtet, ist kein Zufall. Die Stadt war einst ein Zentrum der Schwarzwälder Uhrmacherindustrie mit traditionsreichen Herstellern wie BADUF, LFS oder Union Clock. Schon lange zuvor fertigten Tüftler auf Schwarzwaldhöfen die berühmten Kuckucksuhren, Schilderuhren oder Flötenuhren. Heute bewahrt das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen diese Geschichte – und einmal im Jahr wird sie bei der Antik-Uhrenbörse wieder lebendig. das Museum selbst ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen.
Vielfalt für Sammler und Uhrenfans
Die Börse bietet ein breites Spektrum: von antiken Wand- und Standuhren über Armband- und Taschenuhren bis hin zu Ersatzteilen, Werkzeugen und Fachliteratur. Händler und Sammler aus vielen europäischen Ländern kommen nach Furtwangen, um seltene Stücke zu präsentieren oder Neues für die eigene Sammlung zu entdecken. Die Messe findet seit 2024 im Otto-Hahn-Gymnasium in Colne statt.
Öffnungszeiten und Eintritt
- Freitag, 29. August: 12:00 – 17:30 Uhr (Fachbesuchertag, Karte gilt für alle drei Tage)
- Samstag, 30. August: 9:00 – 18:00 Uhr (7 Euro)
- Sonntag, 31. August: 10:00 – 16:00 Uhr (7 Euro)
Trödlermarkt und Stadtfest als Publikumsmagnet
Parallel zur Börse steigt am Samstag der 52. Trödlermarkt mit über 300 Ständen – einer der größten in Südbaden. Von Antiquitäten bis Kuriositäten ist alles dabei. Schon am Freitagabend sorgt eine Warm-up-Party ab 18 Uhr für Stimmung. Am Samstag geht es dann richtig rund: Flohmarkt ab 8 Uhr, dazu das Stadtfest mit Musik, Kleinkunst, kulinarischen Angeboten und geselligem Beisammensein bis in die Nacht.
Weitere Infos:
- Antik-Uhrenbörse: www.antik-uhrenboerse.eu
- Stadtfest & Trödlermarkt: www.furtwangen.de





