Foto: Elementor AI
Spart Wasser, wo ihr nur könnt! In diesen Tagen wird vielen bewusst, wie kostbar unser Trinkwasser ist. Wenn die Trockenheit so weiter geht müssen die ersten Gemeinden im Hochschwarzwald wohl schon bald mit riesigen Tankwagen versorgt werden. Die Notfallpläne stehen bereits.
Spart Wasser, wo ihr nur könnt! In diesen Tagen wird vielen bewusst, wie kostbar unser Trinkwasser ist. Wenn die Trockenheit so weiter geht müssen die ersten Gemeinden im Hochschwarzwald wohl schon bald mit riesigen Tankwagen versorgt werden. Die Notfallpläne stehen bereits.
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Alarm! Im Hochschwarzwald droht Wassernot!

9. August 2026
Die anhaltende Hitze und wochenlange Trockenheit setzen den Hochlagen des Schwarzwaldes massiv zu. In Gemeinden wie Oberried, Hofsgrund, St. Peter oder Buchenbach brechen die Quellschüttungen ein, die Trinkwasserversorgung wird zur täglichen Herausforderung. Regionale Versorger wie Badenova bereiten bereits Nottransporte vor – ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst die Lage ist. Wassersparen ist angesagt - wo immer es nur geht!
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Schwindende Ressourcen in den Hochlagen

Die Wassernot hat klare Ursachen: Seit Wochen fehlen nennenswerte Niederschläge, die Böden sind ausgedörrt, und die oberflächennahen Quellen verlieren rapide an Schüttung. Besonders die Hochlagen des Schwarzwaldes sind anfällig, da sie traditionell auf kleine, lokale Quellfassungen angewiesen sind. Hohe Temperaturen und starke Verdunstung lassen diese Systeme schnell an ihre Grenzen stoßen. Der Grundwasserspiegel sinkt, die natürlichen Reserven schrumpfen – ein strukturelles Problem, das sich in Hitzeperioden deutlich zeigt.

Kommunen reagieren mit Sparappellen und Verboten

Um die Versorgung zu stabilisieren, rufen Gemeinden und Wassermeister die Bevölkerung zum konsequenten Wassersparen auf. Gartenbewässerung, Poolbefüllung und unnötiger Verbrauch sollen vermieden werden. Gleichzeitig greifen die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Schwarzwald-Baar-Kreis zu klaren Maßnahmen: Die Wasserentnahme aus Bächen und Oberflächengewässern ist untersagt. Diese Verbote sollen verhindern, dass die ohnehin belasteten Ökosysteme weiter austrocknen und die Lage sich witer verschärft. Verstöße werden mit zum Teil drastischen Strafen geahndet

Badenova bereitet Notfalllogistik vor

Der regionale Versorger Badenova hat ein umfassendes Notfallkonzept aktiviert. Im Mittelpunkt steht der Transport großer Wassermengen aus der Rheinebene in die Schwarzwaldhöhen. Lebensmittel-Sattelschlepper mit rund 30.000 Litern Fassungsvermögen sollen betroffene Gemeinden direkt versorgen und deren Hochbehälter stützen.

Befüllt werden die Tankzüge über spezielle Füllstationen im Freiburger Wassernetz. Die Stadt verfügt dank der Wasserwerke Hausen und Ebnet über stabile Grundwasservorkommen aus der Rheinebene – ein entscheidender Vorteil in dieser Krisenlage. Die Konzepte von Badenova Netze sind darauf ausgelegt, die ungleichen Ressourcen zwischen Tiefland und Höhenlagen gezielt auszugleichen.

Enge Abstimmung mit den Gemeinden

Parallel zur Logistik läuft die fachliche Beratung vor Ort. Badenova steht im intensiven Austausch mit Wassermeistern und Gemeindeverwaltungen in besonders gefährdeten Orten wie St. Peter, Oberried, Buchenbach und Kirchzarten. Gemeinsam werden Quellschüttungen überwacht, Notreserven geprüft und kurzfristige Maßnahmen abgestimmt. Die Lage wird täglich neu bewertet, denn die Entwicklung hängt stark von den kommenden Wetterlagen ab. Eine große Entspannung der Lage ist dabei allerdings noch nicht in Sichtweite. Im Gegenteil. die Lage könnte sich in den nächsten Tagen weiter verschärfen.

Die drohende Wassernot im Hochschwarzwald zeigt deutlich, wie verletzlich die Höhenlagen gegenüber klimatischen Extremen sind. Hitzeperioden werden häufiger, Trockenphasen intensiver. Gerade diese Tage zeigen auch , dass das Wasser zumindest in Teilen des Schwarzwalds kein Selbstläufer mehr ist. Kurzfristig hilft nur eins: Spart Wasser wo ihr nur könnt! Langristig wird dies als einzige Maßnahme wohl nicht ausreichen.

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