Foto: Patrick Seeger, Stadt Freiburg,
Die Auswahl ist rieisig. Im neuen Gebrauchtwarenkaufhaus der ASF erhalten aussortierte Gegenstände ein zweites Leben. Rund 120.000 Artikel sind im Angebot.
Die Auswahl ist rieisig. Im neuen Gebrauchtwarenkaufhaus der ASF erhalten aussortierte Gegenstände ein zweites Leben. Rund 120.000 Artikel sind im Angebot.
Foto: Patrick Seeger, Stadt Freiburg,

8. August: In Freiburg startet „Fundfabrik“ – 120.000 Schnäppchen warten

6. August 2026
Freiburg bekommt ein neues Aushängeschild in Sachen Nachhaltigkeit: Am Samstag, 8. August, öffnet die Fundfabrik in der Liebigstraße erstmals ihre Türen. Und wer glaubt, es handle sich um ein kleines Secondhand‑Eckle, liegt gründlich daneben. Auf rund 3000 Quadratmetern entsteht ein Gebrauchtwarenkaufhaus, das in dieser Größe und Vielfalt seinesgleichen sucht.
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Schon jetzt ist klar: Wenn die Fundfabrik am Samstag startet, dürfte es voll werden im neuen Haus. Es wird mit einem Riesnanstrum gerechnet. Mehr als 120.000 gespendete und sorgfältig aufbereitete Artikel warten darauf, ein zweites Leben zu bekommen – und neue Besitzerinnen und Besitzer zu finden.

Vom Wertstoffhof ins neue Zuhause

Die Idee ist einfach und genial zugleich: Gut erhaltene Gegenstände, die auf den Freiburger Wertstoffhöfen abgegeben wurden, werden geprüft, gereinigt, repariert und anschließend zu fairen Preisen verkauft. Möbel, Haushaltswaren, Deko, Bücher, Spielsachen, Fahrräder, Kleidung – die Auswahl ist riesig, die Qualität hoch.

Wer hier einkauft, schont Ressourcen und den Geldbeutel. Und er unterstützt eine Kreislaufwirtschaft, die in Freiburg immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Am Samstag ist es soweit: Dann wird in Freiburg das Band zur Eröffnung der neuen Fundfabrik durchschnitten. ASF-Geschäftsführer Michael Broglin, Oberbürgermeister Martin Horn und Bürgermeisterin Christine Buchheit sind schon mal am Üben. Bild: Patrik Seeger, Stadt Freiburg

Mehr als ein Kaufhaus

Die Fundfabrik soll langfristig ein Ort werden, an dem man nicht nur einkauft, sondern auch lernt, wie man Dinge länger nutzt, repariert oder kreativ weiterverarbeitet. Geplant sind ein Repair‑Café, Workshops, Upcycling‑Kurse, Vorträge und Kooperationen mit Initiativen und Bildungseinrichtungen.

Zum Start liegt der Fokus jedoch auf dem Verkauf – der wirtschaftlichen Basis des Projekts. Mehrere Millionen Euro hat die ASF in den Neubau investiert, der direkt neben dem Recyclinghof St. Gabriel im Industriegebiet Nord steht.

Nachhaltig und sozial gedacht

Das Gebäude erfüllt moderne Nachhaltigkeitsstandards. Gleichzeitig schafft die ASF neue Arbeitsplätze für Beschäftigte, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen nicht mehr an ihrem bisherigen Arbeitsplatz tätig sein können. In der Fundfabrik finden sie neue Aufgaben in Verkauf, Werkstatt oder Warenannahme.

Zusätzlich hat die gemeinnützige f.q.b. gGmbH Flächen angemietet und betreibt dort einen Möbelladen. Damit entstehen neue Chancen für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt oft vor besonderen Hürden stehen. Die Fundfabrik wird so zu einem Ort, der Ökologie und soziale Verantwortung verbindet.

Eröffnung, Öffnungszeiten und Anfahrt

Eröffnung: Samstag, 8. August, ab 10 Uhr

Adresse: Liebigstraße 16, Freiburg

ÖPNV: – Straßenbahn Linie 4 bis Messe Freiburg – Buslinien 22 und 23 bis Liebigstraße

Öffnungszeiten: Di–Fr: 10–18 Uhr Sa: 10–16 Uhr Mo, So & Feiertage: geschlossen

BEZAHLUNG: Wichtg! Es gibt ausschließlich Kartenzahlung. Bargeld wird nicht akeptiert.

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