In der Nacht zum Mittwoch nähert sich der Mond der Erde bis auf rund 356.833 Kilometer – fast 30.000 Kilometer näher als im Durchschnitt. Bühne frei also für den größten Supermond 2025!
Was den Vollmond zum Supermond macht
Der Begriff „Supermond“ klingt nach Hollywood, ist aber reine Himmelsmechanik. Der Mond umrundet die Erde nicht auf einer perfekten Kreisbahn, sondern auf einer leicht ovalen Ellipse. Dadurch schwankt seine Entfernung zwischen etwa 356.000 und 406.000 Kilometern. Fällt nun der Vollmond mit dem erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn – dem sogenannten Perigäum – zusammen, spricht man von einem Supermond.
Wann ihr ihn am besten sehen könnt
Sein erdnächster Punkt wird am 5. November 2025 gegen 14:19 Uhr erreicht. Dann befindet sich der Mond zwar noch unter dem Horizont, doch nach Sonnenuntergang steigt er eindrucksvoll am Osthimmel auf – gut sichtbar die ganze Nacht über, sofern das Wetter mitspielt.
Mit einem scheinbaren Durchmesser von etwa 33,5 Bogenminuten ist der Supermond rund 14 Prozent größer als der kleinste Vollmond des Jahres, der in Erdferne (Apogäum) steht. Mit bloßem Auge ist der Unterschied allerdings kaum erkennbar. Spürbarer ist sein Licht: Bis zu 30 Prozent heller als gewöhnlich strahlt der Supermond – besonders eindrucksvoll in klaren Nächten fernab der Stadtlichter.
Wenn der Mond die Gezeiten bewegt
Nicht nur Fotografen und Romantiker freuen sich über den XXL-Mond. Auch die Natur reagiert: Je näher der Mond, desto stärker wirkt seine Anziehungskraft auf die Ozeane. Das kann Springfluten auslösen – besonders hohe Fluten und entsprechend niedrige Ebben. An Küstengebieten kann das deutlich spürbar werden, vor allem wenn Wind und Wetter zusammentreffen.
Warum der Mond manchmal riesig wirkt
Wer den Mond am Horizont aufgehen sieht, denkt oft: „Wow, ist der groß!“ Doch das ist eine optische Täuschung – die sogenannte Mondtäuschung. In Wirklichkeit bleibt seine Größe unverändert. Am Horizont wirkt er nur deshalb größer, weil unser Gehirn ihn mit Gebäuden, Bäumen oder Bergen vergleicht. Ein Supermond verstärkt diesen Eindruck zusätzlich – perfekt für stimmungsvolle Fotos.
Der Jägermond – und warum die Biber diesmal leer ausgehenTraditionell trägt der November-Vollmond in Nordamerika den Namen „Bibermond“, da zu dieser Zeit die Biber ihre Dämme für den Winter verstärken. In diesem Jahr fällt der Vollmond jedoch auf den „Jägermond“ – benannt nach der Zeit, in der früher die Jagd auf Wintervorräte begann. Passenderweise leuchtet der größte Supermond des Jahres den Jägern sprichwörtlich den Weg – heller und länger als sonst






