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28./29. Juni: DWD warnt vor extremen Unwettern mit Hagel und Starkregen

28. Juni 2026
Dieses Wochenende droht in Sachen Unwetter offenbar das bislang gefährlichste dieses Jahres zu werden. Erst die extreme Hitze mit vielen schlimmen Folgen – und jetzt sind am heutigen Sonntag als auch am morgigen Montag schwere Gewitter, Gewitter und nochmals Gewitter angesagt, die örtlich extreme Ausmaße erreichen können. Dabei ist das volle Programm möglich: Blitzschlag, Hagel mit bis zu 3 cm großen Körnern, Starkregen und schwere Stürme, die auch Orkanstärke erreichen können.

Die Wetterlage

Der Hochdruckschwerpunkt verlagert sich nach Osten. Zunächst gelangt noch heiße Luft nach Süddeutschland, doch im Laufe des Sonntags strömen zunehmend feucht-labile Luftmassen ein – eine explosive Mischung, die das Gewitterrisiko massiv erhöht. Die Regionale Wetterberatung Stuttgart warnt seit den frühen Morgenstunden vor einer hochgefährlichen Wetterlage.

Sonntag immer mehr rund stärkere Gewitter

Bereits bis zum Morgen sind insbesondere im Bergland des Schwarzwalds einzelne Gewitter möglich, begleitet von Starkregenmengen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit, stürmischen Böen bis 85 km/h und Hagel von 1–2 cm.

Im Tagesverlauf nimmt die Gewitteraktivität deutlich zu. Vor allem werden sie immer heftiger, Besonders am Nachmittag und Abend drohen lokal schwere Unwetter mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit und Hagel um 3 cm. Eng begrenzt sind sogar extreme Regenmengen bis 50 l/qm in einer Stunde nicht ausgeschlossen.

Turbulente Nacht zum Montag

In der Nacht zum Montag ziehen von Westen her teils schwere Gewitter auf. Dabei sind heftiger bis extrem heftiger Starkregen, schwere Sturm- oder orkanartige Böen zwischen 90 und 115 km/h sowie Hagel wahrscheinlich.

Am Montag breiten sich die Gewitter auf ganz Baden-Württemberg aus und halten bis zum Abend an, bevor sie von Nordwesten her langsam nachlassen.

DWD: Verhaltenshinweise bei schweren Unwettern

Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass bei den erwarteten Gewittern akute Gefahr für Leib und Leben bestehen kann. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen:

WARNMELDUNGEN VERFOLGEN: DWD-App, Radio, lokale Behörden und Push-Warnungen beachten – die Lage kann sich kurzfristig zuspitzen.Die Regionale Wetterberatung Stuttgart warnt seit den frühen Morgenstunden vor einer hochgefährlichen Wetterlage. Bereits am Vormittag können erste Gewitter auftreten, ab dem Nachmittag steigt das Risiko dann deutlich an. Lokal besteht Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen.

BLITZSCHLAGGEFAHR: Aufenthalt im Freien vermeiden, besonders auf freien Flächen, Bergen und an Gewässern. Feste Gebäude aufsuchen, nicht unter Bäumen oder Carports Schutz suchen.

HAGEL UND STURMBÖEN: Lose Gegenstände sichern, Fahrzeuge nach Möglichkeit unterstellen, Fenster und Rollläden schließen. Abstand zu Bäumen halten – es drohen herabfallende Äste.

STARKREGEN UND ÜBERFLUTUNGEN: Unterführungen, Senken und Gewässer meiden. Keller nicht betreten, wenn Wasser eindringt. Straßen können binnen Minuten überflutet sein.

ORKANARTIGE BÖEN: Herumfliegende Gegenstände und Gebäudeteile können lebensgefährlich werden. Baustellenbereiche und Wälder meiden.

TECHNIK SCHÜTZEN: Elektrische Geräte vom Netz trennen, um Schäden durch Blitzschlag zu vermeiden.

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