Foto: Bad Dürrheimer
Mit einem Lächeln und Daumen hoch präsentiert Linienführer Kevin Justus das Kostbare Schätzle an der Abfüllanlage. Mehr als 80.000 Flaschen der naturtrüben Streuobstschorle sind in diesem Jahr bei Bad Dürrheimer abgefüllt worden – ein Ergebnis, über das sich das Team freuen kann.
Mit einem Lächeln und Daumen hoch präsentiert Linienführer Kevin Justus das Kostbare Schätzle an der Abfüllanlage. Mehr als 80.000 Flaschen der naturtrüben Streuobstschorle sind in diesem Jahr bei Bad Dürrheimer abgefüllt worden – ein Ergebnis, über das sich das Team freuen kann.
Foto: Bad Dürrheimer

Heimatlicher Hochgenuss: „Kostbares Schätzle“ ab 2. November im Handel

30. Oktober 2026
Es ist wieder so weit: Die Ernte ist eingebracht, die Flaschen sind abgefüllt und der regionale Genuss kann beginnen. Ab dem 2. November startet der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen den Verkauf seines beliebten „Kostbaren Schätzles“. Mehr als 80.000 Flaschen der naturtrüben Apfelschorle stehen in den Startlöchern für den Handel. Das Besondere daran: Jede einzelne Flasche sichert ein Stück unserer wunderschönen Natur, denn die Schorle wird ausschließlich aus heimischen Streuobstäpfeln hergestellt.
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Starke Gemeinschaftsleistung in der Region

Hinter dem Projekt steht eine großartige Gemeinschaftsleistung aus der gesamten Region. In diesem Herbst haben 32 Lieferantinnen und Lieferanten aus insgesamt 23 Gemeinden fleißig gesammelt. Am Maschinenring in Donaueschingen wurden so mehr als 26 Tonnen Äpfel abgegeben. Das Tolle an dieser Aktion ist, dass hier alle Hand in Hand arbeiten: Neben professionellen Landwirten und privaten Streuobstwiesenbesitzern waren auch lokale Vereine, Schulen und Kindergärten mit großem Eifer bei der Sache. Und sie alle sind Teil einer großartigen Erfolgsgeschichte dieses Projektes.

Streng kontrolliert: Qualität direkt von der Wiese

Unterstützt wird das Projekt vom Landschaftserhaltungsverband Schwarzwald-Baar-Kreis. Damit auch nur das beste Obst in die Flasche kommt, überlässt das Projekt nichts dem Zufall: Er wählt die geeigneten Streuobstwiesen nach fachlichen Kriterien und unter Berücksichtigung von Naturschutzstandards aus. So wird sichergestellt, dass die angelieferten Äpfel aus intakten, ökologisch wertvollen Lebensräumen stammen. Für das Keltern war die Kelterei Widemann zuständig.

Jeder Apfel zählt. Bild: Karoline Thalhofer stock.adobe.com

Bad Dürrheimer zahlt Höchstpreise

Um diesen Einsatz gebührend zu würdigen, greift Bad Dürrheimer den Sammlern finanziell kräftig unter die Arme. Wie bereits im Vorjahr zahlt das Unternehmen eine Vergütung von 25 Euro pro Doppelzentner (100 Kilogramm). Damit liegt der Ankaufspreis weit über dem üblichen Marktdurchschnitt, der sich aktuell meist nur zwischen 15 und 17 Euro bewegt. Seit nunmehr sieben Jahren bringt Bad Dürrheimer Mineralbrunnen mit dem Kostbaren Schätzle Streuobstäpfel aus der Region in die Flasche.

Zehn Cent je Flasche für Naturschutz

Für jede verkaufte Flasche Kostbares Schätzle stellt Bad Dürrheimer zehn Cent für den Naturschutz bereit. Jahr für Jahr sind das so runde 8.000 Euro. In sieben Jahren kommen wir da auf stolze 56.000 Euro. Das Geld fließt direkt in Maßnahmen für Streuobstwiesen und weitere Naturschutzprojekte, besonders in den Erhalt gesunder Böden.

Ruf: Kostbar ist mehr als „nur“ der Genuss

Alexander Ruf, Geschäftsführer von Bad Dürrheimer, betont: „Kostbar ist an unserem Schätzle mehr als der Genuss in der Flasche: Die Äpfel stammen von den Streuobstwiesen unserer Heimat, und mit jeder verkauften Flasche unterstützen wir den Naturschutz vor Ort. Das macht das Kostbare Schätzle für uns zu etwas ganz Besonderem.“

Dabei ist der Bodenschutz für den Mineralbrunnen von großer Bedeutung. Die langfristige Sicherung der Wasserqualität beginne schließlich mit dem Schutz der natürlichen Grundlagen – und genau dafür leisteten die Streuobstwiesen einen unschätzbaren Beitrag.

Die Äpfel 2026 – klein, aber oho!

Wie es dieses Jahr schmeckt? Wartet es ab! Das „Kostbare Schätzle“ ist ein Naturprodukt und schmeckt jedes Jahr ein bissle anders. Der heiße Sommer hat seine Spuren hinterlassen und auch für einen Rekord gesorgt: So klein wie dieses Jahr waren die Äpfel jedenfalls noch nie. Keine Sorge, das tut der Qualität keinen Abbruch. Im Gegenteil! Wie genau sich das sonnige Wetter im Geschmack des aktuellen Jahrgangs widerspiegelt? In wenigen Tagen wisst ihr es selbst beim Probieren,

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