Foto: CC BY SA www.gengenbach-info.de
Wunderbar gelegen und viel besucht: die Jakobus.Hapelle auf der Himmel & Hölle-Tour.
Wunderbar gelegen und viel besucht: die Jakobus.Hapelle auf der Himmel & Hölle-Tour.
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Gengenbachs neues Wander‑Hit: der „Himmel & Hölle“-Genießerpfad – sagenhaft!

5. Juni 2026
Er ist erst seit wenigen Monaten offiziell eröffnet – und doch deutet schon jetzt vieles darauf hin, dass er zu einem echten Publikumsliebling wird: der neue Genießerpfad „Himmel & Hölle“ in Gengenbach. Eine Tour, die Wanderherzen höherschlagen lässt und alles bietet, was man sich von einer erlebnisreichen Schwarzwald‑Wanderung so erhofft: herrliche Natur, spektakuläre Aussichten, geschichtsträchtige Kapellen, mystische Orte wie die Teufelskanzel – und natürlich das Städtle Gengenbach selbst.
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Aufstieg zur Jakobuskapelle

Los geht es an der Parkanlage Schneckenmatt beim Parkplatz P1 (kostenfreies Parken entlang der Bahnlinie). Von hier führt der Weg entlang der historischen Stadtmauer und über einige Treppenstufen hinauf zur Jakobuskapelle, einer Station des Jakobuswegs nach Spanien. Die Aussicht reicht bis nach Straßburg. Die Kapelle steht auf einer frühgeschichtlichen Kultstätte der Kelten und Römer – archäologische Funde belegen dies eindrucksvoll.

Zur Teufelskanzel – wo der Teufel sprang

Weiter bergauf gelangt man zur sagenumwobenen Teufelskanzel. Wer genau hinschaut, erkennt den angeblichen Fußabdruck des Teufels im Fels. Der Sage nach wurde der Teufel hier als Teufel entlarvt, geriet darob in Wut und sprang in die Tiefe – zurück in die Hölle. Ein mystischer Ort, der seit Jahrhunderten die Fantasie beflügelt.

Hochkopf – Höchster Punkt der Tour

Vorbei am Satteleck mit seiner Raststation führt der Weg weiter zum Katzenstein, der eine herrliche Aussicht nach Nordrach bietet. Anschließend erreicht man die Lärchenhütte, ebenfalls am Kinzigtäler Jakobusweg gelegen. Beim Hochkopf ist der höchste Punkt der Tour erreicht – die Rast an der Hochkopfhütte hat man sich redlich verdient.

Schanze, Heidenstein und Engelsgraben – Natur und Geschichte vereint

Der Genießerpfad passiert Reste der historischen Schanze, einer Wehranlage des jahrhundertealten Verteidigungssystems, das sich quer über den Schwarzwald zieht. Weiter geht es zum mystischen Naturdenkmal Heidenstein mit „Sofa“ und Schalenstein – ein offenbar ritueller Ort der Kelten. Durch den Engelsgraben führt der Weg mit immer neuen Ausblicken ins Tal und nach Gengenbach.

Portiunkula‑Kapelle und Finale mit Aussicht

Über den Abtsberg gelangt man zur Portiunkula‑Kapelle, einem spirituellen Ort der Franziskanischen Gemeinschaft. Durch die Reben geht es weiter zum Pavillon mit einer grandiosen Aussicht auf Gengenbach und das Kinzigtal. Von hier ist das Ziel bereits in Sicht. Der Ausgangspunkt wird durch die Parkanlage Schneckenmatt erreicht, die direkt an die historische Altstadt grenzt.

Tipp: Nicht gleich heimgehen – Gengenbach genießen!

Nach der Wanderung gilt: Auf keinen Fall gleich heimgehen. Vor allem dann nicht, wenn ihr Gengfenbach noch nicht kennt. Die denkmalgeschützte Altstadt gehört zu den schönsten im ganzen Schwarzwald: Fachwerk, Tore, Türme, hervorragende Gastronomie, vier Museen in der Innenstadt und vieles mehr. Wer hier nicht ins Schwärmen gerät …

Tourdaten

KategorieAngabe
Schwierigkeitsgradmittel
Start/ZielGengenbach, Parkanlage Schneckenmatt (Parkplatz P1)
Dauer5:45 h
Distanz17,2 km
Aufstieg676 m
Abstieg677 m
Höchster Punkt800 m
Tiefster Punkt100 m

Mehr Infos unter www.gengenbach.info/gengenbach-entdecken/aktiv-fit/wandern Dort gibt es viele weitere tolle Wandertipps und jede Menge Infos rund ums Städtle.

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