Strecke feiert 2026 170. Geburtstag
Gebaut wurde die Strecke vom damaligen Großherzogtum Baden. Am 2. Februar 1856 erreichte nach zehn Jahren Bauzeit die erste Dampflok den Bahnhof Säckingen. Rund 170 Jahre später wird die Strecke nun elektrifiziert.
Standesgemäßer Abschied
Zunächst heißt es jedoch Abschied nehmen vom Dieselzeitalter. Zum Einsatz kommen eine Lok der Baureihe 218 sowie vier grüne Silberlinge (n-Wagen) der NeSA aus Rottweil. Die Baureihe 218 war über viele Jahre hinweg die häufigste und wichtigste Vertreterin der westdeutschen Streckendiesellokomotiven. Auch heute ist sie noch vereinzelt auf nicht elektrifizierten Strecken der Deutschen Bahn AG anzutreffen – sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr sowie im Güterverkehr.
Zwar werden nach den Sonderfahrten auf der Hochrheinbahn noch einige dieselbetriebene Züge unterwegs sein. Während der Sonderfahrt bietet sich jedoch die letzte Gelegenhei noch Fotos ohne Oberleitungsmasten zu machen.
Am 26. April Start der Elektrifizierungsarbeiten
Am 26. April beginnt schließlich die Elektrifizierung der Bahnstrecke. Bis Ende 2027 soll die Hochrheinbahn vollständig elektrifiziert und ausgebaut sein. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 450 Millionen Euro. Während der Bauzeit wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Am 15. März steht jedoch zunächst der Abschied vom Dieselzeitalter im Mittelpunkt.
Ablauf der Sonderfahrten
Hinfahrt:
Abfahrt in Singen um 9:00 Uhr, mit Zwischenhalten unter anderem in Schaffhausen, Erzingen, Tiengen, Waldshut und Bad Säckingen.
Ankunft in Basel Badischer Bahnhof um 10:30 Uhr.
Pendelfahrt:
Pendelfahrt zwischen Basel und Waldshut mit Standzeit in Basel von 12:52 bis 14:36 Uhr.
Rückfahrt:
Abfahrt in Basel, Ankunft in Singen um 16:40 Uhr (Zwischenhalte wie auf der Hinfahrt).
Die Teilnahme an der Fahrt ist mit den Angeboten des bwtarifs möglich, zum Beispiel mit dem Deutschland-Ticket oder dem Baden-Württemberg-Ticket.





