Historisches Spiel für Freiburg
Wie weit die europäische Reise die Breisgauer in dieser Saison tragen würde, war im vergangenen Sommer kaum abzusehen. Umso größer ist nun die Freude an der Achim-Stocker-Straße, auch Ende April noch international vertreten zu sein. Der Sport-Club hat nicht nur die Ligaphase, sondern auch das Achtel- und Viertelfinale überstanden und bereits zwölf Europa-League-Partien absolviert – zwei weitere kommen auf jeden Fall noch dazu. „Ein Halbfinale im Europapokal zu spielen, ist etwas sehr Besonderes“, betonte Trainer Julian Schuster im Vorfeld
Besonderes Stadion und starker Gegner
Die Reise führt die Freiburger erneut auf die iberische Halbinsel. Rund 100 Kilometer trennen das spanische Vigo, wo der SC vor zwei Wochen den Halbfinaleinzug perfekt machte, vom portugiesischen Braga. Die Gastgeber liegen aktuell auf Rang vier der Liga und mussten – wie der SC – zuletzt eine Niederlage hinnehmen.
Gespielt wird in einem der außergewöhnlichsten Stadien Europas: Das Estádio Municipal de Braga besteht aus nur zwei Tribünen, fasst dennoch über 30.000 Zuschauer und ist spektakulär in eine Felswand gebaut. „Das macht auch den Reiz dieses Wettbewerbs aus“, so Schuster.
2000 SC-Fans sind mit dabei
Mit Niklas Beste steht immerhin ein Freiburger mit Portugal-Erfahrung im Kader. Er kennt den Gegner gut: „Braga ist technisch stark, sucht spielerische Lösungen und hat eine gute Mentalität.“ Die deutliche Niederlage zuletzt in Dortmund ist abgehakt, der Fokus liegt voll auf Europa. „Wir wissen, welche Qualität uns erwartet, aber wir wollen an unsere Leistungen anknüpfen“, gibt Schuster die Richtung vor.
Rund 2.000 SC-Fans werden ihr Team in Portugal unterstützen – und hoffen, dass der Sport-Club im ersten Duell den Grundstein für den ganz großen Traum legen kann.
Quelle: David Hildebrand






