Der RB Leipzig macht vom 23. bis 30. Juli Station in Aasen. Die „Roten Bullen“ reisen mit neuem Trainer an: Ole Werner, zuletzt bei Werder Bremen, übernimmt das Kommando und soll das Team bis zum Bundesligaauftakt am 22. August gegen den FC Bayern fit machen. Trainiert wird auf der Baar – gewohnt wird standesgemäß im Fünf-Sterne-Hotel Öschberghof.
Öschberghof: Weltklasse gibt sich Klinke in die Hand
Und der ist in Sachen Trainingslager national und international längst eine Top-Adresse. Denken wir nur an das vergangenen Jahr, als Bayer Leverkusen hier war und dann bei der EM Spanien – der spätere Europameister. Ja und in den Jahren zuvor waren Teams wie der FC Liverpool mit dem damaligen Trainer Jürgen Klopp, der FC Bayern München, der Borussia Dortmund, der FC Köln oder Schalke genauso schon hier wie die polnischen Nationalmannschaft – um einmal einige zu nennen.

RB Leipzig will Spiel in Villingen
Leipzig will sich während des Trainingslagers nicht nur auf dem Platz zeigen, sondern auch Fan-Nähe beweisen: Der Klub bietet ein offizielles Fanpaket an – mit Übernachtungen in Hotels in Donaueschingen und Villingen-Schwenningen sowie einem Ticket für ein geplantes Testspiel und rührt dabei auf seiner Homepage auch kräftig die Werbebetrommel. Ach ja: Der Gegner für das Testspiel steht noch nicht fest, der Wunschort dagegen schon: die MS-Technologie-Arena in Villingen. RB Leipzig sucht noch nach einem passenden Erstligisten als Kontrahenten.
Eigentlich war mit Leeds United schon ein passender Gegner aus dem Red-Bull-Kosmos gefunden – doch Sicherheitsbedenken wegen gewaltbereiter Fans verhinderten wie schon im Vorjahr ein öffentliches Spiel.
West Ham United kommt mit Füllkrug
Noch vor Leipzig wird voraussichtlich West Ham United in Aasen aufschlagen: Der Premier-League-Klub plant ein Trainingslager vom 13. bis 19. Juli, ebenfalls im Öschberghof. Zum Abschluss reist das Team nach Zürich, wo ein Testspiel gegen die Grasshoppers auf dem Programm steht – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Danach geht’s weiter in die USA.

Mit an Bord bei den „Hammers“: Nationalspieler wie Niclas Füllkrug, Konstantinos Mavropanos oder Lucas Paquetá. Die Londoner, zuletzt 14. in der Premier League, bringen also reichlich Prominenz in den Schwarzwald – nicht zuletzt auch aus der Klubhistorie: Bobby Moore, Kapitän der Weltmeisterelf von 1966, ist bis heute Legende bei West Ham.
Schwarzwald attraktives Ziel für die Fußballgrößen dieser Welt
Der Schwarzwald zeigt sich also einmal mehr als attraktives Ziel für internationale Fußballgrößen – sportlich, landschaftlich und logistisch. Und wer weiß: Vielleicht gibt’s ja doch noch ein echtes Fußball-Highlight in Villingen.





