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Freudenstadt

Den urwüchsigen Schwarzwald auf naturbelassenen Wanderpfaden oder actiongeladen mit Mountainbikes erleben? Oder doch lieber den Tag in einer facettenreichen Stadt verbringen, die faszinierende Architektur, erlebnisreiches Shopping, vielfältige Kulturangebote und kulinarischen Genuss zu bieten hat? In Freudenstadt geht einfach alles: Die „Hauptstadt im Schwarzwald“ vereint Stadt- und Naturerlebnis auf einzigartige Weise in einem.
 
Die Stadt liegt inmitten des Schwarzwaldes, am Knotenpunkt dreier touristischen Straßen auf einem sonnigen Hochplateau in 730 m Höhe und ihren Marktplatz. Er ist die Sehenswürdigkeit Nr. 1 der Stadt. Schließlich ist er mit seinen 216 x 219 Metern der größte  in ganz Deutschland. Eigentlich als Schloss-Bauplatz gerodet ist er durch seine herrlichen Arkadengänge weit über die Region hinaus bekannt. Unter den herrlichen Arkadenbögen lässt es sich in mehr als 200 Einzelhandelsgeschäften wunderbar shoppen. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein und wobei Sie darüber unbeschwert das bunte Treiben inmitten der berühmten 50 sprudelnden Fontänen genießen können. Weithin bekannt auch die schönen Kuranlagen.
 
Ihre Gründung verdankt die Stadt Herzog Friedrich I. von Württemberg. Hier wollt er seine heimliche Residenzstadt ansiedeln. Ihren Namen verdankt die Stadt einem Geistesblitz des Herzogs. Zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus aller Herren Länder sollten und fanden Zuflucht in der neu geplanten Stadt. Der bescheidene Wohlstand, den diese Glaubensflüchtlinge in die Stadt brachten, führte dazu, dass Herzog-Friedrich I. von Württemberg während der Bauphase immer von der „Stadt seiner Freuden“ sprach. Mit der Grundsteinlegung der Stadtkirche sagte er dann am 2. Mai 1601: „Wenn ich schon von der Stadt meiner Freuden spreche, taufe ich sie heute auf den Namen Freudenstadt." Die Stadt wurde nie zu Ende gebaut, denn der Herzog verstarb am 29. Januar 1601. Mit ihm seine Visionen einer großen Residenz, denn die Nachfolger zeigten keine Ambitionen, den Stadtbau zu vollenden.
 
Die erwähnte Stadtkirche sollten Sie sich übrigens unbedingt anschauen. Sie gilt als die „große Dame der Stadt“, umrahmt die Südecke des Marktplatzes wie ein Winkelhaken. Sie wurde in den Jahren 1601-1615 nach den Plänen Schickhardts erbaut, der auch den Marktplatz für den Herzog anlegte. Im „guten“ Südflügel saßen einst die Männer, im klimatisch schlechteren Nordflügel die Frauen. Ganz züchtig hatten beide keinen Blick aufs andere Geschlecht, sondern nur auf den Altar und den Pfarrer, der seinerseits aber die ganze Kirche überblicken konnte. In der Kirche selbst gibt es einige herausragende Kunstwerke zu bewundern. Das Lesepult und der Taufstein stammen aus dem 12. Jahrhundert, das berühmte Kruzifix schnitzte Michel Erhard um 1500.

Umgeben von herrlichen Wäldern, am Rande des Nationalparks, bietet Freudenstadt nicht nur Städtereisenden ein vielfältiges Programm, auch Naturliebhaber und Outdoorsportler erleben hier unvergessliche Momente. Ausgedehnte Touren mit dem Rad-, E-Bike oder Mountainbike sowie prämierte Wanderwege und Themenpfade und Heilklimatische Wanderwege, für die die Stadt weithin bekannt ist. Vielleicht schauen Sie mal bei der Großvatertanne vorbei, erklimmen den Friedrichsturm oder besuchen das faszinierende Erlebnismuseum „Experimenta“, um nur einige der vielen weiteren Freudenstädter Möglichkeiten. Nicht vergessen wollen wir natürlich den Winter: Egal ob aktiv oder eher ruhig - hier in Freudenstadt und entlang der Schwarzwaldhochstraße finden Sie alles, was einen schönen Winterurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Immer ein Highlight: der Besuch der großen Wassererlebniswelt im Panorama-Bad. Großartige Veranstaltungen runden das Angebot der Stadt ab.

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