Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
Erfrischende Pause an der sehenswerten Großjockenmühle in der Ravennaschlucht
Erfrischende Pause an der sehenswerten Großjockenmühle in der Ravennaschlucht
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Wandern bei Hitze: Kühl und cool – durch die wilde Ravennaschlucht

10. Juli 2026
Wandern bei heißem Wetter? Na klar – ihr müsst euch nur die richtige Tour aussuchen. Und genau die haben wir für euch. Kommt mit uns auf dem Heimatpfad durchs Löffeltal und die wilde Ravennaschlucht. Kühl und cool – genau so fühlt sich diese Tour an.

Der Top-Tipp für heiße Tage

Wer an heißen Tagen eine Tour sucht, die Naturerlebnis, Geschichte und echte Erfrischung verbindet, findet auf dem Heimatpfad durch die Ravennaschlucht eine der seltenen Wanderungen, die selbst bei 30 Grad und mehr richtig Spaß machen. Die tief eingeschnittene Schlucht wirkt wie eine natürliche Klimaanlage: dichter Wald, feuchte Felswände, schattige Steige und der spritzende Ravenna‑Bach sorgen für spürbare Abkühlung. An den Wasserfällen könnt ihr jederzeit die Hände ins kalte Wasser tauchen, euch erfrischen – ein Geschenk an Tagen wie diesen. Tipp: Auch wenn es kühl wirkt: Nehmt genug Trinkwasser mit. Die Tour bleibt sportlich.

Eine von mehreren Brücken in der Ravennaschlucht. Richtig wild ist es da. Ein Wanderlebnis vom Feinsten. Bild: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Infos zur Tour

Start und Ziel: Kurhaus Hinterzarten

Schwierigkeit: mittel

Dauer: 2:30 h

Länge: 7,3 km

Aufstieg: 174 m

Abstieg: 174 m

Niedrigster Punkt: 709 m

Höchster Punkt: 883 m

Charakteristik

Atemberaubende Schluchtenwanderung auf dem „Heimatpfad“, der durch spektakuläre Natur, historische Schwarzwälder Handwerksstätten und eindrucksvolle Bauwerke wie die Ravennabrücke führt.

Streckenverlauf

Vom Wegweiser Kurhaus Hinterzarten folgt man der weißroten Raute auf gelbem Grund die Freiburger Straße nach Norden bis zur Bahnunterführung Süd. Links der Bahn geht es weiter zum Zartenbachweg. Ein schmaler Pfad führt rund 100 Meter hinunter ins Löffeltal, das man mit der gelben Raute durchwandert. Tafeln informieren über die traditionelle Löffelmacherei und alte Gewerbe.

Schwarzwälder Kulturdenkmäler

Weiter geht es vorbei an einer Klopfsäge (im Sommer sonntags in Betrieb, sofern genug Wasser im Bach ist) und einer Hochgangsäge. Unter der B31 hindurch erreicht man den Bach mit Seilerei und historischer Wohnmühle – beide im Sommer bei gutem Wetter sonntags geöffnet. Auf dem Weg zur Ravennaschlucht passiert man eine Sandsteinbrücke von 1857 und erfährt auf einer Tafel mehr über die Alte Steige.

Älteste Kirche im Hochschwarzwald

Am Hofgut Sternen trifft man auf die Glasbläserei und das ehemalige Steigenwirtshaus, in dem Goethe 1779 übernachtete. Gleich daneben steht das Zollhaus. Ein kurzer Abstecher führt zur St.-Oswald-Kapelle, der ältesten Kirche im Hochschwarzwald (1148). Die Schlüssel gibt es an der Rezeption des Hofguts.

Auch das spektakuläre Ravenna-Viadukt lernen wir auf unserer Tour kennen. Bild., Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Schwarzwald pur in der Ravennaschlucht

Zurück am Sternen steht man vor der mächtigen Ravennabrücke: 36 Meter hoch, 224 Meter lang, zwölf Meter Steigung. Berühmt auch für den Weihnachtsmarkt, der hier Jahr für Jahr stattfindet. Unter dem Viadukt beginnt der spektakuläre Steig durch die Schlucht. Treppen, Felswände, Holzstege – und immer wieder Wasserfälle, darunter zwei mit 16 und 6 Metern Fallhöhe. Perfekte Orte für eine kurze Erfrischung.

Beim Wegweiser Mittlere Ravenna geht es weiter zum historischen Seiltrieb und anschließend Richtung Hinterzarten. Am Rössleberg verlässt man den Heimatpfad und wandert über den Ankenhof zur Lafette, wo eine Fußgängerbrücke die Bundesstraße überquert. Über das Hochmoor – ein eindrucksvolles Naturschutzgebiet – gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Tipp: Auch wenn es kühl ist: Nehmt genug zu trinken mit. Die Tour bleibt sportlich.

Mehr Infos zur Tour einschließlich Karte findet ihr unterwww.hochschwarzwald.de/touren/heimatpfad-hochschwarzwald-muehlen-und-saegen-in-der-schlucht-d22dfda2ca

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