Oh du schöne Straußenzeit . . .
Im Badischen heißen sie „Straußen“ oder „Straußi“, im Württembergischen „Besenwirtschaft“ oder „Besi“ – gemeint ist das Gleiche: die urigen Wirtschaften der Winzer im Ländle, die Jahr für Jahr im Frühjahr und Herbst für einige Wochen ihre Türen öffnen und ihre Gäste mit regionalen Spezialitäten und selbst erzeugtem Wein verwöhnen.
Auch in der Ferienregion Schwarzwald mit ihren Weinanbaugebieten Kaiserstuhl/Tuniberg, Markgräflerland, Breisgau und Ortenau sind jetzt wieder viele Straußen geöffnet. Insgesamt sind es alleine rund 100 in Südbaden, die sich auf ihre Gäste freuen.
Geschmückte Besen als Wegweiser
Wo eine Strauße oder Besenwirtschaft geöffnet ist, sieht man an den geschmückten, bunten Reisigbesen, die die Winzer rausstellen. Oft stehen sie auch schon am Ortseingang – ein Zeichen dafür, dass es in der Gemeinde eine Strauße gibt. Der Besen weist zuverlässig den Weg.

Regionale Spezialitäten
Also rein ins kulinarische Vergnügen: Genießen Sie den hauseigenen Wein oder feine Obstbrände und die ausschließlich regionalen Spezialitäten wie Bibeleskäs, Brägele, Badischer Wurstsalat, Schinkenbrettle, Burevesper, Flamm- oder Zwiebelkuchen und vieles mehr. Jeder kommt da auf seine Kosten und freut sich über die lukullischen Genüsse und die urige Atmosphäre, die die Straußenwirtschaften ausstrahlen. Nicht selten sind es Scheunen, die für den Wirtschaftsbetrieb genutzt werden.
Und hier gibt es Straußen
Eine Übersicht über geöffnete Straußwirtschaften und Winzerstuben der Region gibt es u.a unter www.badische-weinstrasse.de/erleben/strausswirtschaften. Dort ist auch eine komoot-Collection mit 14 ausgewählten Wandervorschlägen samt Straußeneinkehr zu finden.






