Kimmig und Baumann im WM‑Kader
Im DFB‑Team stehen zwei Spieler, die im Schwarzwald geboren wurden. Zum einen der Kapitän der Nationalmannschaft, Joshua Kimmig, 1995 in Rottweil geboren und in seinem Heimatdorf Bösingen erstmals mit dem Fußball in Berührung gekommen. Zum anderen Torhüter Oliver Baumann, der in den vergangenen Wochen besonders im Fokus stand. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte ihn zunächst als „Nummer 1“ bezeichnet – bis Manuel Neuer nach seinem Rücktritt doch wieder ins Team zurückkehrte. Baumann dürfte nun als Nummer 2 auf der Bank sitzen.

Baumann wurde 1990 in Breisach geboren, begann das Kickenbeim FC Bad Krozingen und wechselte 2000 zum SC Freiburg. Für den Sport‑Club bestritt er zwischen 2009 und 2014 insgesamt 131 Bundesligaspiele. Seit 2024 steht er bei der TSG Hoffenheim im Tor.
Einer, der bis zuletzt auf seine Nominierung gehofft hatte, aber nicht berücksichtigt wurde, ist Matthias Ginter. Der Freiburger Profi spielte eine starke Saison, doch am Ende reichte es nicht für den WM‑Kader – eine Entscheidung, die viele überrascht hat.
Vier SC‑Spieler für ihre Heimatländer

Das soll aber nicht heißen, dass die Fußball-WM ohne Freiburger Beteiligung über die Bühne gehen wird. Im Gegenteil. Gleich vier SC‑Profis reisen mit ihren Nationalmannschaften zum Turnier.
Lienhart und Manzambi
Für Österreich nominierte Trainer Ralf Rangnick Innenverteidiger Philipp Lienhart. Die Österreicher starten an der Westküste in San Francisco – es ist ihre erste WM‑Teilnahme seit 28 Jahren.Auch die Schweiz setzt auf Freiburger Unterstützung: Johan Manzambi gehört zum Aufgebot und beginnt ebenfalls in San Francisco.
Matanovic und Suzuki
Für Kroatien steht Igor Matanovic im Kader. Die Kroaten treffen zum Auftakt in Dallas auf England.Und auch Yuito Suzuki ist dabei. Der Japaner, der dem SC zuletzt verletzt fehlte, reist mit der japanischen Nationalmannschaft an. Japan startet in Dallas gegen Schweden ins Turnie





