Foto: Symbolbild Alexander Migl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Wegen eines Erdrutsches musste jetzt die Lotenbachklamm, eine Nebenschlucht der Wutachschlucht, gesperrt werden. Und zwar bis ins Jahr 2027 hinein. Der Aufenthalt dort ist lebensgefährlich. Weitere Erdrutsche und umfallende Bäume drohen.
Wegen eines Erdrutsches musste jetzt die Lotenbachklamm, eine Nebenschlucht der Wutachschlucht, gesperrt werden. Und zwar bis ins Jahr 2027 hinein. Der Aufenthalt dort ist lebensgefährlich. Weitere Erdrutsche und umfallende Bäume drohen.
Foto: Symbolbild Alexander Migl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Lebensgefahr! Lotenbachklamm nach Erdrutsch bis 2027 gesperrt

25. Juli 2026
Die Lotenbachklamm, eine wildromantische Nebenschlucht der berühmten Wutachschlucht, ist ab sofort vollständig gesperrt. Nach einem erneuten Erdrutsch hat sich die Lage dort dramatisch zugespitzt: Die Abbruchkante ist hochgradig instabil, es herrscht akute Lebensgefahr. Eine Sicherung oder Aufarbeitung ist derzeit unmöglich. Die Sperrung gilt für die gesamte Wandersaison 2026; im Frühjahr 2027 soll die Situation neu bewertet werden.
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Weitere Rutschungen drohen

Die rund 1,5 Kilometer lange Klamm zählt zu den eindrucksvollsten Naturkulissen des Schwarzwalds: moosüberwachsene Granitfelsen, schmale Steige, kleine Wasserfälle und Holzbrücken, die bis zur Mündung in die Wutach an der Schattenmühle führen. Doch die Unwetter der vergangenen Wochen haben die steilen Hänge massiv geschwächt.

Bereits das Starkregenereignis vor vier Wochen hinterließ deutliche Schäden. Nun ist erneut eine Tanne den Hang hinabgestürzt und hat einen weiteren Erdrutsch ausgelöst. Die Abbruchkante bleibt extrem instabil, Material rieselt kontinuierlich nach, und entlang der Kante stehen weitere – teils abgestorbene – Bäume, die jederzeit nachgeben können.

Gute Nachrichten für Wanderer

Alle anderen Wege in der Wutachschlucht – dem „Grand Canyon Deutschlands“ – sind geöffnet und dank der anhaltenden Trockenheit derzeit sogar besonders gut begehbar. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, dass Baden im gesamten Naturschutzgebiet streng verboten ist. Die Uferbereiche und die Wutach selbst zählen zu den empfindlichsten Lebensräumen der Schlucht und reagieren äußerst sensibel auf Störungen.

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