Foto: Kiran West
Foto: Kiran West

Festspielhaus: Saisonstart mit Gluck-Oper und neuem Intendanten

19. September 2019

Der 27. September 2019 ist für das Festspielhaus Baden-Baden ein ganz besonderer Tag. Es ist nicht nur der Tag, an dem um 19 Uhr die Festspielsaison 2019/20 eröffnet wird, sondern es ist zugleich der Beginn einer neuen Ära.

Zum ersten Mal wird Intendant Benedikt Stampa an diesem Abend das Publikum als neuer Hausherr in Deutschlands größtem Opernhaus begrüßen. Zur Eröffnung der Spielzeit 2019/2020 zeigen das Festspielhaus und das Hamburg Ballett John Neumeier die Oper „Orphée et Eurydice“ von Christoph Willibald Gluck.

„Glucks ‚Orphée‘ ist eine Oper, die uns noch heute direkt ins Herz trifft“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa. Er möchte mit dem Publikum Meisterwerke neu entdecken und nachspüren, was Europa im Innersten zusammenhält. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es Mythen wie diese sind, die maßgeblich dazu beitragen, dass wir so sind, wie wir sind“, sagt der Intendant.

Weitere Vorstellungen der Oper sind am Samstag, 28. September um 18 Uhr sowie am Sonntag, 29. September um 17 Uhr.

Den Sehnsuchtsort Baden-Baden zu einem Salon des 21. Jahrhunderts entwickeln – das hat sich Benedikt Stampa mit Künstlern aus aller Welt auf die Fahnen geschrieben. Zu ihnen zählen in den kommenden Monaten Dirigenten wie Teodor Currentzis, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle, Thomas Hengelbrock, Kirill Petrenko und Andris Nelsons sowie Sängerinnen und Sänger wie Cecilia Bartoli, Marlis Petersen, Renée Fleming, Diana Damrau und Jonas Kaufmann.

Orchester wie die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra und das Gewandhausorchester Leipzig kommen 2019/2020 in rascher Folge nach Baden-Baden, der wiedererwachenden Kulturstadt im Herzen Europas.

Mit seinen 2.500 Sitzplätzen ist das Baden-Badener Festspielhaus nicht nur das größte Opernhaus Deutschlands, sondern gehört auch zu den größten Spielstätten der klassischen Musik in Europa. Schon seine Architektur ist einzigartig: Zuschauerhaus und Bühne entstanden auf dem ehemaligen Gleiskörper des großherzoglichen Bahnhofs. Dessen neoklassizistischer Bau bildet das Entree des Festspielhauses. Der Wiener Architekt Wilhelm Holzbauer entwarf Mitte der 1990er-Jahre den Neubau des Bühnenhauses mit seinen lichtdurchfluteten Foyers; die Idealwerte der Saalakustik berechnete der renommierte Münchner Ingenieur Karlheinz Müller.

Eintrittskarten zu den Veranstaltungen gibt es unter www.festspielhaus.de oder Tel. 07221 / 30 13 101. Auf der Internetseite erhalten Sie auch einen Überblick über das komplette Programm der Festspielhaus-Saison und jede Menge Infos rund ums Baden-Badener Festspielhaus.

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