Foto: Sebastiart – Stock Adobe
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Ein Funke reicht: Am Donnerstag (30.04.) droht höchste Waldbrandgefahr

28. April 2026
Die anhaltende Trockenheit und für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen lassen die Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg derzeit deutlich ansteigen. Auch Teile des Schwarzwalds sind betroffen. Der vorläufige Höhepunkt wird für Donnerstag, 30. April 2026, erwartet. Dann gilt in weiten Teilen des Landes die zweithöchste Gefahrenstufe „rot“. In einigen Regionen wird sogar die höchste Warnstufe 5 erreicht.

Ersten Waldbrand gab es bereits

Ein erster Waldbrand hat sich bereits im Raum Stuttgart ereignet – glücklicherweise blieb es bei einem vergleichsweise glimpflichen Verlauf. Weitere Brände sollen unbedingt verhindert werden. Deshalb appellieren die Behörden eindringlich an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein und die geltenden Verhaltensregeln unbedingt einzuhalten.

Lage verschärft sich täglich

Aktuell liegt der Waldbrandgefahrenindex im Schwarzwald vielerorts noch bei Stufe 3 („mittlere Gefahr“). Doch die Entwicklung zeigt klar nach oben. In den kommenden Tagen werden immer mehr der insgesamt 60 Messstellen im Land in die Stufe 4 („hohe Gefahr“) wechseln.

Der Donnerstag wird brandgefährlich

Am Donnerstag spitzt sich die Lage dann weiter zu: Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes erreichen alle Messstationen mindestens Stufe 3 oder höher. Konkret bedeutet das: Nur noch 15 Stationen bleiben bei Stufe 3, während ein Großteil bereits deutlich darüber liegt. Auch Städte im Schwarzwald wie Freiburg, Villingen-Schwenningen oder Rottweil sind betroffen.

Diese 8 Orte erreichen höchste Warnstufe

Besonders kritisch wird es in acht Orten in Baden-Württemberg, in denen sogar die höchste Gefahrenstufe 5 erwartet wird. Dazu zählen unter anderem Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) und Rheinau-Memprechtshofen (Ortenaukreis) aus der Ferienregion Schwarzwald. Weitere betroffene Orte sind Freudenberg-Boxtal (Main-Tauber-Kreis), Hermaringen (Landkreis Heidenheim), Laupheim und Altheim (Landkreis Biberach), Sigmaringen-Laiz sowie Singen (Landkreis Konstanz).

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Vorsicht ist jetzt besonders wichtig

Bei dieser Entwicklung gilt: Jeder Funke kann zu viel sein. Offenes Feuer im Wald oder in Waldesnähe ist tabu, ebenso das Rauchen. Auch heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras können schnell zum Auslöser werden. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf wählen.

Alle Informationen zum Waldbrandindex an den einzelnen Tagen in den verschiedenen Orten und weitere Infos rund um die Waldbrandgefahr gibt es unter www.wettergefahren.de/warnungen/indizes/waldbrand.htm

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