Acht neue Produktionen im Programm
Bis zum 13. September wird die Schlossfassade erneut zum Experimentierfeld für digitale Kunst. Insgesamt umfasst das Programm acht neue Shows, ergänzt durch beliebte Projektionen der vergangenen Jahre. Drei der neuen Arbeiten stammen von den Gewinnern des BBBank Awards, für den in diesem Jahr 118 Einreichungen aus aller Welt eingegangen sind. Die Jury entschied, welche Werke das Schloss in diesem Sommer zum Leuchten bringen.

Medienkunst in der Innenstadt
Begleitend zu den Schlosslichtspielen läuft die Ausstellung UNESCO Creative City Media Arts, die die Karlsruher Innenstadt in einen offenen Ausstellungsraum verwandelt. Herzstück ist eine zweite Pyramide, die als abstrahierte Replik des Karlsruher Wahrzeichens begehbar ist. Im Inneren erleben Besucherinnen und Besucher das immersive Videospiel „The Power of Two“ des Künstlerkollektivs VOLNA und können selbst entscheiden, in welche virtuelle Welt sie eintreten möchten. Zur Ausstellung gehören außerdem 15 weitere Kunstwerke im öffentlichen Raum, verteilt unter anderem an der Evangelischen Stadtkirche, der Fischtreppe an der Alb und am Schlossgartensee. Ergänzend werden kostenlose Fahrradführungen und Spaziergänge angeboten.
Feuerwehr erhält eigene Lichtshow
Ein besonderer Programmpunkt ist die Projektion „On Fire“, die zum 100‑jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Karlsruhe entsteht. Künstler Jonas Denzel entwickelte die Show gemeinsam mit Feuerwehrleuten. Die Projektion macht die Vielfalt der Einsatzarbeit sichtbar und zeigt, wie jedes Geräusch und jede Bewegung Teil eines großen Ganzen ist. Auch Mitarbeitende der Feuerwehr sind in der Show zu sehen, die laut Denzel eine anspruchsvolle, aber inspirierende Zusammenarbeit erforderte.

Publikum stimmt per SMS ab
Am 13. August entscheidet das Publikum per SMS-Voting über die beste Show des Abends. Zur Wahl stehen die drei Gewinner des BBBank Awards: Henry Hu aus Singapur mit „Mirage“, Studio Moebius X Three Oscillators aus Indien mit „RE:STRUCT“ sowie Metanoia aus Tschechien mit „Metabolism“. Der Besuch der Schlosslichtspiele bleibt kostenlos. Eigene Speisen und Getränke sind erlaubt, gastronomische Angebote ergänzen das Programm. Organisator Martin Wacker appelliert dennoch an die Gäste, die Veranstalter zu unterstützen, um die Eintrittsfreiheit langfristig zu sichern.
Weitere Informationen: www.schlosslichtspiele.info





