Modellbau vom Feinsten
Das Schönste dabei: Ihr alle seid eingeladen, mitzufeiern. Dazu müsst ihr nur in das kleine und beschauliche Gütenbach im Schwarzwald-Baar-Kreis fahren. Hier ist es daheim, unser Schwarzwälder Super-Bauunternehmen. Den meisten dürfte inzwischen schon klar sein, dass es sich hier um die berühmte Modellbaufirma handelt. Das Unternehmen, von dem im Jahr Häuschen und andere Bauteile zu Hunderttausenden das Werk verlassen. Da können die zu Beginn genannten drei Großen einfach nicht mehr mithalten.
Aber ensthaft: Wohl jeder, der zu Hause eine Modelleisenbahn hatte oder hat sie mit Faller-Häuschen bestückt. Bis heute ist das nicht viel anders, auch wenn sich das Portfolio heute doch etwas anders darstellt als in alten Zeiten.

So wird in Gütenbach gefeiert
Datum & Uhrzeit: Freitag, 25. September, und Samstag, 26. September 2026, jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr. Eintritt: Der Eintritt ist frei.
Programm-Highlights
• Rundgänge: Exklusive Einblicke hinter die Kulissen und in die Produktion.
• Ausstellungen: Große Modellbauausstellung in der Festhalle und die FALLER Miniaturwelten.
• Markt & Spaß: Ein großes Verkaufszelt, ein Naturpark- und Heimatmarkt sowie ein Kinderland.
• Abendprogramm: Gemeinsam mit dem FC Gütenbach gibt es ein Oktoberfest mit abendlicher Feier.
Ein Blick in 80 Jahre Geschichte
Die Erfolgsgeschichte der Gebr. FALLER GmbH begann im Jahr 1946, als die Brüder Edwin und Hermann Faller in ihrer Heimatgemeinde Gütenbach im Schwarzwald eine kleine Spielwarenfabrik gründeten. Inmitten der schwierigen Nachkriegsjahre bewiesen die Gründer enormen Erfindungsgeist. Zunächst fertigten sie einfache Holzbaukästen, doch der internationale Durchbruch gelang Anfang der 1950er-Jahre mit detailgetreuen Gebäudebausätzen für die Modelleisenbahn.
Das Unternehmen setzte früh Maßstäbe durch die Einführung von Kunststoffspritzguss und revolutionierte die Branche mit technischen Innovationen wie dem bekannten Car System für fahrende Miniaturautos.
Der Wendepunkt und die Rettung
Doch der Weg war nicht ohne tiefe Rückschläge: Der veränderte Spielzeugmarkt und der Rückgang des klassischen Modellbahn-Hobbys führten das Traditionsunternehmen im Jahr 2009 in eine schwere Insolvenz. Aufgeben war im Schwarzwald jedoch keine Option. Durch eine radikale und erfolgreiche Umstrukturierung unter neuer Führung gelang die Rettung. FALLER verabschiedete sich von der starren Massenproduktion und stellte das Werk komplett auf den Kopf.

Mit High-Tech in die Zukunft
Heute präsentiert sich die Manufaktur als agiles, modernes Unternehmen. Statt riesiger Lagerbestände setzt FALLER auf eine hochflexible Just-in-Time-Produktion und modernste Technologie. Die traditionsreichen Spritzgussverfahren wurden digitalisiert, Werkzeuge werden mittels präziser Computersteuerungen optimiert und Neuentwicklungen entstehen längst über fortschrittliche 3D-Konstruktionsprogramme.
Im Schwarzwald verwurzelt
Trotz globaler Marktveränderungen blieb FALLER seinen Wurzeln tief im Schwarzwald treu. Heute steht die Traditionsmarke nach acht Jahrzehnten als ein weltweites Synonym für die Kunst des Modellbaus, Präzision und kreative Miniaturwelten. Horst Neidhard, der das Unternehmen erfolgreich leitet, ist zusammen mit seinen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg in eine gute Zukunft.
Mehr über das Fest und das Unternehmen gibt es unter www.faller.de/jubilaeum-80-jahre






