Weitere Rutschungen drohen
Die rund 1,5 Kilometer lange Klamm zählt zu den eindrucksvollsten Naturkulissen des Schwarzwalds: moosüberwachsene Granitfelsen, schmale Steige, kleine Wasserfälle und Holzbrücken, die bis zur Mündung in die Wutach an der Schattenmühle führen. Doch die Unwetter der vergangenen Wochen haben die steilen Hänge massiv geschwächt.
Bereits das Starkregenereignis vor vier Wochen hinterließ deutliche Schäden. Nun ist erneut eine Tanne den Hang hinabgestürzt und hat einen weiteren Erdrutsch ausgelöst. Die Abbruchkante bleibt extrem instabil, Material rieselt kontinuierlich nach, und entlang der Kante stehen weitere – teils abgestorbene – Bäume, die jederzeit nachgeben können.
Gute Nachrichten für Wanderer
Alle anderen Wege in der Wutachschlucht – dem „Grand Canyon Deutschlands“ – sind geöffnet und dank der anhaltenden Trockenheit derzeit sogar besonders gut begehbar. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, dass Baden im gesamten Naturschutzgebiet streng verboten ist. Die Uferbereiche und die Wutach selbst zählen zu den empfindlichsten Lebensräumen der Schlucht und reagieren äußerst sensibel auf Störungen.






