Foto: Quelle, FM
Das sind die neuen, hochmodernen „“Regiolis-Züge“, die jetzt im deutsch-französischen Grenzverkehr zum Einsatz kommen. Als erstes werden sie sie vor rund einem Monat auf der Strecke Offenburg – Straßburg eingesetzt. Weitere werden folgen.
Das sind die neuen, hochmodernen „“Regiolis-Züge“, die jetzt im deutsch-französischen Grenzverkehr zum Einsatz kommen. Als erstes werden sie sie vor rund einem Monat auf der Strecke Offenburg – Straßburg eingesetzt. Weitere werden folgen.
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Jetzt neue Züge im Grenzverkehr Deutschland-Frankreich im Einsatz

8. Juni 2026
Mit der Inbetriebnahme moderner Regionalzüge zwischen Straßburg und Offenburg hat vor Kurzem ein neues Kapitel der grenzüberschreitenden Mobilität am Oberrhein begonnen. Wie die Région Grand Est und das Verkehrsministerium Baden‑Württemberg mitteilen, sind die neuen „Regiolis“-Züge seit Anfang Mai im Einsatz – und sorgen – so war nach dem ersten Einsatzmonat zu hören – bereits für „spürbare Verbesserungen“.

Mehr Kapazität und Komfort auf stark genutzten Strecken

Mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge ist der Zug nicht nur besser zugänglich und komfortabler als bisher, sondern er bringt auch eine Steigerung der Beförderungskapazität, die von 82 auf 203 Sitzplätze (insgesamt 315 Sitz- und Stehplätze) sowie von 4 auf 18 Fahrradstellplätze auf einer der meistfrequentierten grenzüberschreitenden Strecken steigt. Die zweite Strecke, auf die die neuen Züge fahren werden, ist die Müllheim–Neuenburg–Mulhouse, da sich auch diese durch ein hohes Fahrgastaufkommen auszeichnet.

Technische Anpassungen und verzögerter Start

Die 30 „Regiolis“-Züge waren bereits auf der französischen Seite im Einsatz. Seit Anfang Mai sind sie auch in Deutschland zugelassen. Die modernen Züge bieten deutlich mehr Komfort und sind speziell für den Einsatz in unterschiedlichen nationalen Bahnsystemen ausgelegt. Insgesamt kostete die Anschaffung der Züge 388 Millionen Euro. Davon wurden 40 Millionen Euro verwendet, um die Züge an Signalsysteme, elektrische Spannungen und Sicherheitsstandards beider Länder anzupassen. 6,2 Millionen Euro steuerte das EU‑Programm „Interreg am Oberrhein“ bei.

Die Züge sollen schnellstmöglich an weiteren grenzüberschreitenden Strecken zwischen den beiden Ländern eingesetzt werden, wobei der Faktor Zeit in der Vergangenheit eine eher unglückliche Rolle spielte. Will heißen: Der kürzliche Startschuss erfolgte mit einiger Verspätung.

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