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Villingen-Schwenningen

Sie wissen es vielleicht: Ein Teil des Schwarzwalds – der größere übrigens – liegt in Baden, der andere in Württemberg, wobei es eine Stadt in Baden-Württemberg gibt, durch die die ehemalige Landesgrenze von Baden und Württemberg mittendurch führt: Villingen-Schwenningen. Die beiden einst selbstständigen Städte Villingen und Schwenningen haben sich 1972 zusammengeschlossen. Freiwillig wohlgemerkt.

Wo mehr als hier in der über 84 000 Einwohner zählenden Stadt machen Badener und Württemberger in ihrem Ländle mehr gemeinsame Sache? Villingen-Schwenningen nennt sich denn auch stolz die „Baden-Württemberg-Stadt“.

Villingen ist eine alte Zähringerstadt. Große Teile der ehemaligen Stadtmauer sowie drei der einst vier Stadttore sind erhalten geblieben. In der historischen Altstadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Viele stolze Bürgerhäuser, alte Türme, Brunnen und natürlich vor allem das Münster „Unserer Lieben Frau“. Sie sollten sich einmal das herrliche bronzene Kirchenportal von Klaus Ringwald ansehen. Wenn Sie genau schauen, entdecken Sie vielleicht den ehemaligen Nationaltorhüter Sepp Maier, dem Ringwald, der in seine Kunstwerke immer wieder Personen der Zeitgeschichte einarbeitet, hier ein „Denkmal“ gesetzt hat. Dies an einer Kirchentür. Auch der Brunnen auf dem Münsterplatz stammt von Ringwald.  Bemerkenswert der nahe Franziskanerkomplex: ein ehemaliges Kloster, in dem heute das Museum und wohl einer der schönsten Konzertsäle Deutschlands untergebracht sind.

Jede Menge los ist im Städtle übrigens Jahr für Jahr an Fasnet. Villingen ist eine der ganz großen Fasnachts-Hochburgen. Vom „Schmotzigen Donnerstag“ bis Aschermittwoch steht die Stadt Kopf. Sie werden begeistert sein.

Der andere große Stadtbezirk Schwenningen war einstmals die größte Uhrenstadt der Welt, ehe eine Strukturkrise in den 1970er- und 1980er Jahren das Ende für Weltfirmen wie Kienzle und Mauthe bedeutete. Geblieben davon ist ein schönes Uhrenindustriemuseum. Ein preisgekröntes Museum, das über die einstige industrielle Fertigung der Uhren in Schwenningen ein großartiges Zeugnis abgibt. Auch das Heimatmuseum auf dem Muslenplatz, Schwenningens gute Stube, ist sehenswert.

Wer dort ist, kann dann auch gleich einen Bummel durch die Fußgängerzone anhängen. Gerade auch als pulsierende Einkaufs- und als Messestadt hat sich Schwenningen einen Namen gemacht. Die jährliche Südwest-Messe ist eine der größten Verbraucherausstellungen im süddeutschen Raum. Aus der Uhrenstadt ist mit über 6000 Studenten inzwischen auch eine Studentenstadt geworden.

Deutschlandweit bekannt ist die Stadt wegen den Schwenninger Wild Wings. Von September bis März jagen die Eishockeystars in der höchsten deutschen Eishockeyliga, der DEL, dem Puck nach. Der rasante Sport, die tolle Stimmung: ein einmaliges Erlebnis.

Nicht zuletzt entspringt n der Baden-Württemberg-Stadt auch der Baden-Württemberg-Fluss: der Neckar. Die Neckarquelle, die anlässlich der Landesgartenschau völlig neugestaltet wurde, findet man im herrlichen Stadtpark Möglingshöhe. Nur ein paar Schritte sind es von hier zum Naturschutzgebiet Schwenninger Moos, das mit seinem Wasser die Neckarquelle speist. Ein wunderbarer Rundweg führt durch das Naturschutzgebiet. Apropos Neckar: Einst unter die Erde verbannt holten ihn die Schwenninger vor der Landesgartenschau wieder ans Tageslicht. Die Stadt hat seitdem ihren Neckar wieder. Munter plätschert er dahin und jeder Gast weiß jetzt, warum auf dem Schwenninger Bahnhofsschild nicht nur Schwenningen, sondern „Schwenningen am Neckar“ steht.

Eine besonders schöne und einmal andere Art den Schwarzwald zu "erfahren" ist eine Tour mit dem Segway. Die Reisescheune in Villingen-Schwenningen hat zahlreiche Touren in ihrem Programm (www.schwarzwald-reisescheune.com).

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Villingen-Schwenningen

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  • 22 Okt 2018

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  • 23 Okt 2018

    Bewölkt 13°C 3°C

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