Anzeige

Schopfheim

Schopfheim ist mit 19 200 Einwohnern ist die älteste Stadt im Wiesental. Das im Jahr 1826 im Weinbrenner-Stil errichtete schmucke Rathaus mit dem angrenzenden Marktplatz sowie die vorbildlich sanierte Altstadt mit idyllischen Gassen und traditionsreichen Gasthäusern bilden den Stadtkern der Markgrafenstadt und zu einer Entdeckungstour ein, bei der wir u. a, natürlich auch Schopfheims älter Kirche, der Alten Stadtkirche begegnen.

Die Anfänge der Kirche gehen bis ins 7. Jahrhundert. Sie war ein einst einee kleine Merowinger-zeitliche rechteckige Steinkirche mit alemannischen Steinkistengräbern im Kirchenboden.  Im 10./11. Jahrhundert wurde sie in eine spätkarolingisch/frühromanische Saalkirche mit Apsis verändert. Darauf folgte um 1240 ein mächtiger Chorturm, welcher anstelle der Apsis erbaut wurde. Dieser Turm war vermutlich ein Teil der Befestigungsanlage der Stadt. Kurze Zeit später entstanden 1300 die Fresken im Chor, die zum Teil freigelegt sind. Seit 1482 hat die Kirche ein spätgotisches Langhaus mit Netzgewölbe.

Darüber hinaus wartet die Stadt noch mit einigen weiteren hochinteressanten Gebäuden auf.  Dazu gehört u. a. das Hirtenhaus und der ehemalige städtische Kornspeicher, in dem heute das Museum der Stadt untergebracht ist. Es spiegelt die bürgerliche und adlige Wohnkultur der Schopfheimer Bürger wieder. Und noch einen Kornspeicher hat die Stadt: den „herrschaftlichen“. In Zeiten der Badischen Revolution diente der schmucke Bau auch mal als Gefängnis, in dem Revolutionäre eingesperrt waren.

Zu Museumslandschaft in der Stadt gehört auch das Otto-Erich- Döbele-Museum, eine Hommage an den 1916 in Schopfheim geborenen und hier 2009 verstorbenen Künstler. Zu sehen sind viele Arbeiten von um.

2004 wurde in Schopfheim beim Rathaus die Großplastik des berühmten Bildhauers Peter Lenk enthüllt. Der Künstler erinnert damit augenzwinkernd an eine Episode der Badischen Revolution, die immerhin auch für einen Tag in Schopfheim stattfand. Oder besser – hätte stattfinden können. Denn lediglich zwei Bürger und ein Hund folgten damals dem flammenden Aufruf Friedrich Heckers (1811–1881). Emma Herwegh, Gustav von Struve, Friedrich Hecker, der 68er-Revolutionär Fritz Teufel und die neuzeitliche Staatsmacht in der Gestalt des ziemlich grimmig dreinblickenden ehemaligen baden-württembergischen Erwin Teufel zieren das Kunstwerk, das nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Schmunzeln einlädt.

Die Ortsteile sind überwiegend ländlich geprägt. Eine besondere Rolle nimmt der 16 km entfernte Ortsteil Gersbach ein, der im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ eine Goldmedaille erreichte. Besuchermagnete sind die 2008 fertiggestellte Barockschanze aus dem 18. Jh. und das Wald- und Glaszentrum. Das 2008 eröffnete und in seiner Art landesweit einmalige Wald- und Glaszentrum Gersbach vermittelt mit einer großen Sammlung und seinen kostbaren Originalfunden spannende Einblicke in die Tradition der Wanderglashütten sowie der Köhler und Harzer im südlichen Schwarzwald.

Auf einen ganz besonderen See auf Schopfheimer Gemarkung möchten wir Sie dann doch noch hinweisen: den Eichener See, der wohl seltsamste See im gesamten Schwarzwald. Mehr erfahren Sie in unserer Rubrik  www.schwarzwald-aktuell.eu/gschichtle. Dort ist es das G’schichtle 13

Im Ortsteil Wiechs können Sie nicht nur den 983 Meter hohen Berg „Hohe Möhr“ erwandern und vom Aussichtsturm eine tollen Ausblick genießen, sondern in Wiechs lädt auch das Hotel Restaurant Krone zu einem rundum gelungenen Aufenthalt ein. Mehr Infos unter www.krone-wiechs.de

Anzeige

Teilweise bewölkt

6°C

Schopfheim

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 94%

Wind: 14.48 km/h

  • 14 Nov 2018

    Überwiegend sonnig 11°C 3°C

  • 15 Nov 2018

    Teilweise bewölkt 8°C 4°C

Anzeige

Kontakt

Bei Fragen können Sie uns jederzeit per E-Mail (info@schwarzwald-aktuell.eu) oder telefonisch unter +49 (0)7625 9 18 57 4 kontaktieren.