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Rheinfelden (Baden)

Das rund 33.000 Einwohner zählende Rheinfelden (Baden) liegt im sonnenverwöhnten Südwesten Deutschlands im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich. Zur Schwesterstadt Rheinfelden auf der Schweizer Rheinseite mit ihrer sehenswerten historischen Altstadt gibt es enge historische und kulturelle Verbindungen. Drei Brücken führen von Rheinfelden (Baden) zur Schwesterstadt Rheinfelden (Schweiz). Eine Personenfähre verbindet den Ortsteil Herten mit Kaiseraugst und der Römerstadt Augusta Raurica.

Die Geschichte des badischen Rheinfeldens ist untrennbar mit dem 1895 beginnenden Bau des Fluß-Wasserkraftwerks verbunden. Als das Kraftwerk mit seinen 20 Turbinen 1898 eingeweiht wurde, war es des größten Europas. Ein technologisches Wunderwerk und der Beginn des Aufstiegs Rheinfeldens. Die Entwicklung war so rasant, dass Rheinfelden schon 1922 das Stadtrecht erhielt. Die eigentliche Muttergemeinde, das historische Dorf Nollingen, wurde Stadtteil Rheinfeldens und gab sein Stadtwappen an die neue Stadt ab.

In den 1990er-Jahren begann dann die Planung für ein neues Wasserkraftwerk, dessen Bau im Jahr 2003 startete. Nach sieben Jahren Bauzeit produzierte das neue Kraftwerk im Jahr 2010 erstmals Strom. Dessen Menge entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von rund 160 000 Haushalten. 2011 wurde das neue Kraftwerk offiziell eingeweiht, das alte ab 2010 rückgebaut und abgerissen. An seine Geschichte  erinnert ein großartiger Ausstellungspavillon in der Nähe des alten Standorts, der jährlich Tausende von Besuchern anlockt.  Zudem wurde an dieser Stelle als ökologische Ausgleichsmaßnahme ein wertvolles Fischaufstiegs- und Laichgewässer errichtet. Durch das neue Kraftwerk werden kostenlose Führungen angeboten, bei denen man viel Interessantes und Wissenswertes über die Stromerzeugung aus Wasserkraft am Hochrhein und speziell in Rheinfelden erfährt.

Doch die Wasserkraft ist beileibe nicht die einzige Sehenswürdigkeit, mit der die Stadt aufwarten kann. Denken wir nur einmal an den 35 Meter hohen Wasserturm, der 1889/199 erbaut und inzwischen stillgelegt ist. Von seinem Charme hat das Bauwerk indes nichts verloren.  Heute ist in ihm das Narrenmuseum beheimatet. Unbedingt anschauen sollten Sie sich das im Stil des Neoklassizismus erbaute Haus Salmegg. Es ist eines der ältesten Häuser in Rheinfelden und liegt direkt am Rhein. Von hier genießen Sie einen wunderschönen Blick auf die Schweizer Rheinseite. Zu den Highlights gehört auch das ehemalige Wasserschloss Beuggen, das 560 Jahre lang Sitz des Deutschen Ordens war. Das historische Ensemble am Rhein ist heute ein Hotel und Restaurant.

In Rheinfelden lässt es sich nicht nur herrlich shoppen, sondern die Stadt bietet darüber hinaus auch jede Menge Freizeitmöglichkeiten.  Das breite Hochrheintal westlich der Stadt ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Erleben Sie den Rhein- egal ob mit dem Schiff, dem Kanu oder im Sommer können Sie sogar darin schwimmen. Und wenn Sie das Wasser lieber von oben betrachten möchten, liegt der Dinkelberg direkt vor der Haustüre. Angrenzend an das Rheintal erhebt sich der Hügelzug bis zu 500 Metern Höhe und ermöglicht unvergleichliche Fernblicke.

Sogar eine Reise ins Berginnere können Sie auf dem Dinkelberg unternehmen. Nutzen Sie die Chance, schauen Sie sich die Tschamberhöhle an.  Folgen Sie den Spuren des unterirdischen Wassers durch breite und enge Gänge, weite Hallen und hohe Schluchten bis zum „großen Wasserfall“. Ein tolles Erlebnis.,

Sie sehen, dieser südlichste Teil des Naturparks Südschwarzwald ist ein Erholungsraum, der seinesgleichen sucht. Ein dichtes Netz von Wander- und Fahrradwegen leitet gut ausgeschildert die Wanderer und Biker durch die herrliche Landschaft. Die gute Gastronomie lädt unterwegs zu willkommenen Pausen ein. Entdecken Sie mythische Orte und sehenswerte Kirchen, lernen Sie ein Stück wichtiger Hochrhein-Kultur kennen zu lernen. Und wenn Sie nach so viel Landschaft und Natur mal Lust auf großstädtisches Flair haben – auch kein Problem! BHs nach Basel sind es gerade mal 20 Kilometer!

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