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Ja, es ist wirklich etwas Besonderes, dieses Königsfeld. Nahezu 6000 Einwohner zählt die Gesamtgemeinde heute. Dabei gab es den Ort vor etwas mehr als 200 Jahren noch gar nicht.
Der Grundstein zu der Gemeinde wurde nämlich erst 1806 gelegt. In jenem Jahr wurde auf dem Hörnlishof mit dem Bau der neuen Siedlung begonnen. Der Hof war von der Herrnhuter Brüdergemeine gekauft worden, die damit dem Wunsch von Mitgliedern ihrer Kirche Rechnung trug, auch hier in Süddeutschland eine Gemeinde und eine Schule zu haben.. Es war die Zeit, als aus Württemberg plötzlich ein Königreich wurde und aus dem Landesherr ein König. „Zur steten Erinnerung daran, dass der Ort zu der Zeit entstanden ist, als Württemberg Königreich wurde“, erhielt die Gemeinde den Namen Königsfeld.
Wie die anderen Brüdergemeinen zeichnet sich auch Königsfeld durch einen besonderen Grundriss aus, wobei die Straßen des Ortes rechtwinklig aufeinander stoßen. Um den großen freien Zinzendorfplatz gruppieren sich die Gebäude. Prägend der spätbarocke Kirchensaal der Herrnhuter, der 1810 als geistiger Mittelpunkt des Ortes errichtet wurde. Schauen Sie sich den Kirchensaal an. Es gibt Menschen, die den Saal mit seiner weißen Bestuhlung in seiner Schlichtheit für einen der beeindruckendsten im ganzen Kreis halten. Auf der Empore steht die Orgel, auf der Albert Schweitzer, der Urwaldoktor, immer spielte. Hier in Königsfeld hatten er und seine Frau ein Haus. Die Königsfelder machten ihn zu ihrem Ehrenbürger. Das Haus, in dem die Schweizers einst gelebt haben, ist zum viel besuchten Museum und Begegnungszentrum geworden.
Wenn wir schon bei den Sehenswürdigkeiten sind: Vielleicht lenken Sie Ihre Schritte auch einmal zum Friedhof, dem Gottesacker der Herrnhuter Brüdergemeine. Mit seinen ergreifend schlichten, einheitlichen Grabplatten symbolisiert er die Gleichheit der Menschen im Tode. Beeindruckend. Wer heute nach Königsfeld kommt, staunt, was aus dem Ort geworden ist. Man hat was dafür getan. Jede Menge sogar.
Ein Blick auf die Prädikate des Ortes zeigt dies. Heilklimatischer Kurort der Premium Class, Kneipp-Kurort, Naturwald-Gemeinde und auch noch Solar-Kommune. Immer wieder war man in der Entwicklung ganz vorne dabei oder gar der erste. Die erste Solar-Kommune Deutschlands, die erste Naturwald- Gemeinde Deutschlands, da kann man dann doch ein bisschen stolz drauf sein.
Jahr für Jahr werden rund 200.000 Übernachtungen registriert. Wen wundert’s, Kliniken, Hotels, Pensionen, alles da in Königsfeld. Dann das große Wellness-, Sport- und Freizeitangebot. Der 18-Loch-Golfplatz, Saunen, das „Solara", ein Bade- und Natursportpark, das längst auch für die Menschen aus der Region zu einem Anziehungspunkt geworden ist, sind nur einige der Highlights. Trotz alledem ist Königsfeld bis heute auch ein Ort der Besinnung geblieben, ein Ort um zu sich selbst zu finden, ein Kurort, der gerade auch der Seele gut tut.
 Auf noch etwas soll hier hingewiesen werden: auf die Zinzendorfschulen. Auch sie fingen zu Beginn des 19. Jahrhunderts ganz klein an. Heute besuchen über 1300 Schüler die Schule mit ihren verschiedenen Bildungszweigen. Damit ist sie die größte Privatschule in Baden und sogar eine der größten christlichen Privatschulen in ganz Europa.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gesamtgemeinde gehört sicher auch die Burgruine Waldau, auf derJahr für Jahr im Sommer ein tolles Burgsektakel stattfindet und auch die kleine über 1000 Jahre alte Kapelle in Buchenberg hinterlässt bleibende Eindrücke.

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  • Gemeinde Königsfeld im Schwarzwald

  • Rathausstraße 2
  • 78126 Königsfeld
  • Telefon: 07725 / 8009-0
  • www.koenigsfeld.de

Kontakt

Bei Fragen können Sie uns jederzeit per E-Mail (info@schwarzwald-aktuell.eu) oder telefonisch unter +49 (0)7625 9 18 57 4 kontaktieren.