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Gottenheim

Das zwischen Freiburg und Kaiserstuhl gelegene, knapp 3000 Einwohner zählende Gottenheim schmiegt sich an den nordöstlichen Zipfel des Tunibergs. Geprägt ist die herrliche Landschaft vom Löß. Auf dessen fruchtbaren Böden gedeihen Wein und Obst; eine Besonderheit ist auch der ausgeprägte Spargelanbau auf den Höhen des Tunibergs.

Sehenswert ist der alte Gottenheimer Weinberg mit tiefen Hohlgassen und von seltenen Pflanzen bewachsenen Hängen, der nicht wie viele andere Rebenlandschaften in den 1960er und 1970er Jahren „flurbereinigt“ wurde.  

Hier befinden sich viele durch Handarbeit „gewachsene“ typische Kleinterrassen, schmale Feldwege und versteckte Böschungspfade. Auf der Rebhisli-Tour im alten „Gottemer Rebberg“ stehen beispielsweise mehr als 100 der sogenannten „Rebhisli“ (Weinberghütten). Überhaupt lädt Gottenheim und der Tuniberg zum Radeln und Wandern ein. Eine von vielen schönen Touren: der Tuniberg-Höhenweg.

Weithin suchtbares Wahrzeichen der Weinbaugemeinde ist die schmucke katholische Kirche St. Stephan. Es lohnt sich auch ein Blick in deren Inneres zu werfen. Dort entdecken wir auf einem der beiden Seitenaltäre ein Bild, das zeigt, wie St, Gallus am Bodensee das Wort Gottes predigt. Es ist das wohl bekannteste Werk das weithin bekannten Malers Johannes Cahn. Und noch eine bedeutende Arbeit finden wir hier: das Gottenheimer Kreuz. Es stammt aus der Blütezeit der der Goldschmiedekunst am Oberrhein zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

Verkehrsgünstig zwischen Freiburg und Breisach am Rhein gelegen, ist Gottenheim die einzige Tuniberg-Gemeinde mit einen Anschluss an die Bahn. Heute ist Gottenheim ein wichtiger Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr. Hier kreuzen sich die Breisgau-S-Bahn und die Kaiserstuhlbahn - der Reisende hat Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen.

 

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Kontakt

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