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Blumberg

Dass in Blumberg die Sauschwänzlebahn fährt, weiß (fast) jeder. Doch haben Sie schon mal was von der Burg Blumberg oberhalb des Wutachtals gehört? Nein? Kein Wunder, denn das mittelalterliche Gebäude wurde im 30-jährigen Krieg zerstört. Dabei hätte sie das Überleben verdient gehabt. Schließlich war sie die Keimzelle des heutigen Blumbergs. Um sie herum siedelten  sich damals mehr und mehr Menschen an. Blumberg wuchs und zu Beginn des 15. Jahrhunderts konnte sich der Ort sogar mit dem Titel Stadt schmücken.
 In alten Zeiten wurde hier auch Bergbau betrieben. 1942 war damit dann endgültig Schluss. Es war das endgültige Ende einer jahrhundertelangen Bergbautradition, an die heute unter anderem noch das Stadtwappen und das Denkmal „Schwarzer Mann“ erinnern.
Natürlich hatte die Stadt nach dem Aus für den Bergbau Probleme. Riesige sogar. Gerade die Jahre nach Kriegsende waren schwer. Aber ein Blumberger gibt eben so schnell nicht auf. Nach und nach ging es auch ohne Bergbau wieder bergauf.  Mit neuen Industrieansiedlungen, neuem Handel und Gewerbe und dem Fremdenverkehr. Zum Kernort stießen bei der Verwaltungsreform Anfang der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts eine ganze Reihe von Umlandgemeinden. Derzeit kratzt die Stadt einwohnermäßig sogar an der 10.000er-Marke. Bei der Weiterentwicklung der Kommune kommt  dem Fremdenverkehr inzwischen eine ganz besondere Rolle zu.
 Natürlich verbinden viele mit dem Namen Blumberg die bereits erwähnte Sauschwänzlebahn . Ein richtiges touristisches Schwergewicht. 1890 war die Bahn nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht worden. Für die ursprünglich gedachten militärische Einsätze wurde sie zum Glück nie gebraucht; für den Personenverkehr war sie letztlich zu langsam. Also wollte man die Strecke 1977 abreißen. Dem Einsatz vieler Fans dieser Eisenbahnlinie war es zu verdanken, dass die Abbruchpläne letztlich auf Eis gelegt wurden und die Strecke als Musemsbahn erhalten blieb.
Millionen sind seitdem mit ihr gefahren. Im Bimmelbahntempo kann der Gast in den alten Waggons – von einer qualmenden Dampflok  gezogen – das wildromontische Wutachtal, das geologisch interessante Mühlbachtal, sensationelle Brücken, Kehrschleifen oder den einzigen Kreiskehrtunnel in ganz Deutschland erleben. Den Namen hat die Bahn übrigens wegen ihres „geringelten“ Streckenverlaufs.
 Doch das ist beileibe nicht das einzige, was die Stadt mit ihren schmucken Dörfern in die Waagschale werfen kann.  Wie wäre es beispielsweise mit einem historischen Stadtrundgang oder einer Wanderung durch die Wutachschlucht, die Wutachflühen,  oder zu den Schleifenbachwasserfällen? Das sind mit die schönsten Wanderungen in ganz Deutschland. Vielleicht zieht es Sie auch auf den Buchberg oder den Eichberg. Zugegeben, man muss zwar ganz schön schnaufen, bis man jeweils oben ist. Aber die Mühe lohnt sich. Die Aussicht ist jedenfalls herrlich und auf dem Eichberg können wir sogar Drachenflieger bei ihrem spektakulären Hobby beobachten. Ach ja: Selbst wenn Sie kein Drachenflieger sein sollten, können Sie in Blumberg  abheben. Ganz gemütlich und ohne Vorkenntnisse, dafür mit einem erfahrenen Piloten, der für Sie den Schwarzwald-Copter fliegt.
 Natürlich sollten Sie auch mal eine Segwaytour machen. Ein völlig neues Gefühl der Fortbewegung auf zwei Rädern. Toll! Wer dann nach so viel Aktivitäten an heißen Tagen eine Abkühlung braucht – auch kein Problem. Schließlich gibt es in Blumberg das Panoramabad. Wohl mit eines der schönsten Freibäder in der Region. Ob schwimmen, rutschen, planschen, springen, spielen oder nur erholen: Hier kommen alle auf ihre Kosten. 2016 wurde das Bad neu eröffnet.

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