Anzeige

Achern

Am Eingang des Achertals und am Fuße der Hornisgrinde, des höchsten Berges im nördlichen Schwarzwaldes hat sich Achern angesiedelt. Achern liegt nicht nur an der Schwarzwaldbahn, sondern auch an der berühmten Schwarzwald-Hochstraße. Und die rund 25 000 Einwohner zählende Stadt hat allerhand zu bieten. Weithin geschätzt wird das moderne Achern vor allem als einzigartige Einkaufsstadt und hinsichtlich des gastronomischen Angebotes. Bummeln Sie, shoppen Sie, kehren Sie ein. Hier können Sie es sich gut gehen lassen.

An den Mummelsee im Gebiet der Gemeinde Seebach soll Acherns ältester Brunnen aus dem Jahr 1908 auf dem Adlerplatz erinnern. Der Hirt der Mummelseesage sitzt melancholisch beim kühlen Nass, während ihn „Mümmele“ durch ihren Nixenreigen zu „bezirzeln“ versuchen. Unbedingt anschauen sollte man sich das Wahrzeichen der Stadt, die St.-Nikolauskapelle auch liebevoll Klauskirchle genannt.

Der Name kommt nicht von ungefähr. Die nahe liegende Acher trat in früheren Zeiten oft über ihre Ufer. Dabei rissen die Wassermassen Brücken und Stege weg, beschädigten die meist leicht gebauten Häuser und überschwemmten weithin Felder und Wiesen. Naheliegend war es daher für das gläubige Volk, sich einen Schutzheiligen gegen die Gefahren des Wassers zu suchen: Der Heilige Nikolaus, Bischof von Mira, der legendäre Helfer in Wassersnot, sollte Abhilfe schaffen. Ihre jetzige Baugestalt erhielt die Kapelle spätestens in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

In der Kapelle sollen übrigens 1675 die Eingeweide des französischen Marschalls Turenne beigesetzt worden sein. Turenne war in der Schlacht bei Sasbach gegen den kaiserlichen General Montecuccoli gefallen. Gefunden hat man sie bei Grabungen allerdings nicht. Kein Wunder, einer Sage zufolge sollen die Bewohner der Reeß, des an die Nikolauskapelle anschließenden Ortsteils von Achern, den Kupferkessel mit den Eingeweiden bald nach der Beisetzung wieder ausgegraben haben. Die Hauptkirche der Stadt ist die katholische Kirche, die 1824/1825 von Wilhelm Vierordt im Weinbrennerstil errichtet wurde.

Ideal ist Achern als Ausgangspunkt für herrliche Ausflüge in den Schwarzwald und das nahe gelegene Elsass. Sehenswert sind auch die unmittelbaren Nachbargemeinden wie das Weindorf Kappelrodeck/Waldulm. Das Weinparadies ist leicht mit dem von Achern ausgehenden Museumszug, der „Achertalbahn“, zu erreichen. Auf Naturliebhaber wartet ein gut strukturiertes und gepflegtes Netz an Wander- und Radwegen. Im Umland von Achern sind idyllische Kanufahrten auf den verwunschenen Armen des Altrheins ein Hochgenuss für die ganze Familie.

Besuchen Sie den Acherner Stadtgarten oder das Achernsee-Strandbad. Das Museum sollte man ebenfalls nicht auslassen. Genauso wenig wie eine Besichtigung der historischen Brennerei im Ortsteil Mosbach. Sie sind ja mit der Bahn da. Da kann man das eine oder andere Versucherle durchaus vertragen. 

Am Eingang zum Achertal, der Ferienregion Sasbachwalden und in der geographischen Mitte Badens liegt die Stadt Achern (25 000 Einwohner). Am Fuße der mit 1164 m höchsten Erhebung des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde, zeigt die Stadt ein facettenreiches Bild. Weithin geschätzt wird Achern vor allem als einzigartige Einkaufsstadt und hinsichtlich des gastronomischen Angebotes. Sie ist besonders ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderer, Familien und nicht zuletzt für die Freunde des Weines.

 

Anzeige

Teilweise bewölkt

19°C

Achern

Teilweise bewölkt

Feuchtigkeit: 81%

Wind: 11.27 km/h

  • 25 Mai 2018

    Teilweise bewölkt 26°C 12°C

  • 26 Mai 2018

    Teilweise bewölkt 26°C 15°C

Anzeige

Kontakt

Bei Fragen können Sie uns jederzeit per E-Mail (info@schwarzwald-aktuell.eu) oder telefonisch unter +49 (0)7625 9 18 57 4 kontaktieren.