Foto: Bild: © Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible
Über Schläuche leiten Einsatzkäfte der Feuerwehr Wasser in das Tiefbecken des Eisbärengeheges. Die Tiere konnten nach etwa einer halben Stunde aus eigener Kraft durch den gestiegenen Wasserpegel wieder an Land gehen.
Über Schläuche leiten Einsatzkäfte der Feuerwehr Wasser in das Tiefbecken des Eisbärengeheges. Die Tiere konnten nach etwa einer halben Stunde aus eigener Kraft durch den gestiegenen Wasserpegel wieder an Land gehen.
Foto: Bild: © Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible

Zoo Karlsruhe: Feuerwehr rettet Eisbären NuKa und MiKa

12. Februar 2026
Das war in dieser Art ein nunmehr wirklich einmaliger Einsatz der Karlsruher Feuerwehr. Im Eisbärengehege des Zoo Karlsruhe war in der Nacht der Wasserstand im Tiefbecken aus bislang ungeklärter Ursache stark abgesunken. Glück im Unglück: Der Pegel fiel so weit, dass die beiden Eisbären Nuka und MiKa im Becken stehen konnten. Allerdings konnten sie das Becken nicht mehr selbstständig verlassen.

Feuerwehr pumpt Wasser nach

Die alarmierte Feuerwehr rückte mit 31 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen an. Über sieben Schläuche wurde Wasser aus dem benachbarten Schwanensee in das Tiefbecken geleitet. Bereits nach rund 30 Minuten war der Pegel so weit gestiegen, dass die Tiere aus eigener Kraft das Becken verlassen konnten.

Nuka und Mika verlassen Becken aus eigener Kraft

Nur wenige Minuten später standen Nuka und MiKa schon wieder am Beckenrand und beobachteten interessiert das weitere Auffüllen – ein gutes Zeichen für ihren Zustand.

Ursache noch unklar – Technik wird überprüft

Warum der Wasserstand in der Nacht abgesunken ist, ist derzeit noch offen. Die Wassertechnik wird überprüft; aktuell zeigt sich kein weiterer Wasserverlust.

Zoo bedankt sich bei Einsatzkräften

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr, die sehr schnell vor Ort waren und uns und vor allem den Eisbären professionell und unkompliziert geholfen haben“, sagt Steffen Karcher, stellvertretender Zoodirektor und Chef vom Dienst.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Freiwillige Feuerwehr Karlsruhe mit den Abteilungen Neureut und Knielingen.

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