Doch was hat das Lied, das Umfragen zufolge zu den Top-Ten der deutschen Weihnachtslieder gehört, eigentlich mit dem Schwarzwald zu tun? Nun, eine ganze Menge! Dessen Komponist heißt Benedikt Widmann, und er kommt – na klar – tatsächlich aus dem Schwarzwald. Widmann wurde 1820 im Zähringerstädtchen Bräunlingen im heutigen Schwarzwald-Baar-Kreis geboren. Später führte ihn sein beruflicher Weg nach Frankfurt, wo er auch wirkte und im Alter von 90 Jahren verstarb.
Komponist Benedikt Widmann im Schwarzwald geboren
Zu seiner Zeit genoss Benedikt Widmann in der Musikwelt ein hohes Ansehen. Er veröffentlichte mehrere musiktheoretische Schriften, gab Werke barocker Meister heraus und war vor allem als Liederkomponist tätig. In diesem Zusammenhang vertonte er auch den Text „Kling Glöckchen klingeling“, der ursprünglich von Karl Enslin stammt.
Bis heute hat das Lied seinen Platz in der „Hitparade“ der deutschen Weihnachtslieder behauptet und ist insbesondere bei Kindern überaus beliebt. Das „Klingeling“ ist übrigens längst nicht nur mehr nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt bekannt. So wurde der Text auch ins Englische, Französische und Spanische übersetzt.
Helene Fischer singt es euch
Für alle die nicht ganz so textsicher sein sollten, hier wenigstens die erste Strophe des dreistrophigen Liedes.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Natürlich können Sie sich das Lied auch anhören. In diesem Fall wird es von Helene Fischer gesungen. Einfach mal reinhören:
www.youtube.com/watch?v=Ebxa7oYNud0






