Foto: Roweromaniak, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
Tausende von solch blühenden Märzenbechern sorgen in den Wutachflühen für einen großartigen Anblick.
Tausende von solch blühenden Märzenbechern sorgen in den Wutachflühen für einen großartigen Anblick.
Foto: Roweromaniak, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Wandertipp der Woche: Zur Märzenbecherblüte in den wilden Wutachflühen

8. März 2026
Diese Wanderung in den Wutachflühen ist gerade in diesen Märztagen mit ihrer berühmten Märzenbecherblüte ein faszinierendes Naturerlebnis! Mit ihren steil aufragenden Felstürmen, riesigen Farnen, bemoosten Steinen und knorrigen Wurzeln fühlt man sich in den Wutachflühen in einer spektakulären urwüchsigen Schlucht. Und dann noch die unglaubliche Märzenbecherblüte. Aber hallo!

Es ist die Zeit, in der sich der Waldboden in ein faszinierendes weißes Blütenmeer verwandelt. Vor allem zwischen der Wutachbrücke und dem Lunzifelsen kommt ihr aus dem Staunen kaum heraus. Hier wächst ein besonders großer Bestand dieser zarten Frühlingsboten. Ein traumhaft schöner Ort, um den ersten Frühlingsboten zu begegnen.

Charakteristik

Die Wutachflühen bilden mit einer Länge von rund drei Kilometern und Felswänden von bis zu 85 Metern Höhe den größten natürlichen Muschelkalk-Aufschluss in Südwestdeutschland – ein wirklich imposantes Naturdenkmal. Bei dieser spektakulären, abwechslungsreichen Rundwanderung lernt ihr dieses Naturschutzgebiet kennen. Auf schmalen, teils felsigen Pfaden geht es durch urwaldartige Hangschluchtwälder hinab in Richtung Sauschwänzlebahn. Der Rückweg verläuft entlang der Wutach über die Moggenernmühle und endet schließlich mit einem beeindruckenden Abschnitt auf dem Felsenpfad, der herrliche Ausblicke in die Schlucht eröffnet.

Blick ins Tal mit der Wutach und auf das beeindruckende Eisenbahnviadukt der berühmten Sauschwänzlebahn, deren Saison allerdings erst im April beginnt. Bild: Bahnbetriebe Blumberg GmbH & Co. KG

Streckenverlauf

Vom Wanderparkplatz aus folgen wir dem Schluchtensteigzeichen in Richtung Wutachflühen. Bereits nach 50 Metern erreichen wir den Rand der Schlucht und genießen den schönen Blick hinunter zur Wutach und zur ehemaligen Moggerenmühle sowie über das Wutachtal in südliche und südwestliche Richtung.

Auf schmalen Pfaden

Wir setzen unsere Wanderung auf schmalen, teils rutschigen Pfaden durch die Hangschluchtwälder fort, bis wir das Viadukt der Sauschwänzlebahn erreichen. Hier bietet sich eine Gelegenheit zur Rast und eine Schautafel liefert interessante Informationen zur Geschichte der Sauschwänzlebahn, die heute als Museumsbahn dient.

Der gelben Raute folgend, geht es nun nach Norden entlang der Wutach in Richtung Achdorf. Der Weg ist anfangs noch breiter, wird jedoch vor der Moggerenmühle wieder schmaler. Wir biegen rechts auf die Wellblechstraße ab, folgen der Teerstraße für etwa 180 Meter und nehmen dann den nächsten rechten Abzweig in den Hang, dem Ostweg folgend (gekennzeichnet mit einer schwarz-roten Raute auf weißem Grund).
Nach etwa einem Kilometer treffen wir wieder auf den Schluchtensteig und wandern von dort aus links bergan zurück zum Wanderparkplatz.

Infos

  • Start und Ziel: Wanderparkplatz Wutachflühen an der Kreisstraße zwischen Achdorf und Fützen
  • Strecke: 7,5 Kilometer
  • Dauer: Rund 2,5 Stunden
  • Auf- und Abstieg: Jeweils rund 400 Meter

Achtung: Der Felsenpfad mit seinen schmalen Pfaden ist nach Regen meist rutschig und daher nicht ungefährlich. Es besteht Absturzgefahr.

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