Auerhuhn vom Aussterben bedroht
Auf dem Weg erfahren Sie jede Menge über den vom Aussterben bedrohten Auerhahn, von dem es Anfang des 20. Jahrhunderts im Schwarzwald noch eine große Population gab. Zum Glück hat sich – nach der Anlage des Weges – in der jüngsten Vergangenheit die Lage etwas stabilisiert
Zuletzt 103 Hähne gezählt
Im Frühjahr 2025 wurden 103 balzende Hähne gezählt – zwar etwas weniger als im Vorjahr, aber weiterhin auf vergleichbarem Niveau. Fachleute sehen darin ein ermutigendes Signal: Die aufwendigen Schutzmaßnahmen beginnen zu wirken. Doch klar ist auch – Entwarnung kann noch keine gegeben werden.
Streckenverlauf
Auf dem herrlichen Premiumwanderweg können Sie darüber hinaus immer wieder beeindruckende Fernblicke genießen und auf schönen Rastplätzen ein Päuschen einlegen. Der Weg ist hervorragend ausgeschildert. Ja, auf dem Auerhahnweg könnt ihr Schwarzwald pur erleben. Sehr empfehlenswert!
Beim Wanderparkplatz Remsbach unterhalb des beliebten Feriendorfes gibt es einen Naturpark-Infostern mit einer großen Übersichtskarte und Infos über das Wandergebiet und die Freizeitangebote. Der Auerhahnweg beginnt etwas unterhalb bei der Bushaltestelle. Dort befindet sich auch gleich die erste Infotafel zum Auerhuhn, dem größten Hühnervogel Europas.

Der Weg führt über die Straße und dann gleich links auf einem schmalen Pfad leicht bergauf, hinein in einen kleinen Wald. Schon nach wenigen Minuten verlassen wir den Wald wieder, und ein Blick Richtung Sulgen und bis hin zur Schwäbischen Alb wird frei. Beim Naturpark-AugenBlick, einer Sitzgruppe mit Panoramatafel, kann man die tolle Fernsicht genießen.
Herrliche Ausblicke
Der Weg führt nun Richtung Norden. Über den Sulzbachblick mit der herrlichen Aussicht auf Sulzbach geht’s zum Auerhahnbalzplatz. Hier gibt es neben Infos zur Auerhahnbalz auf Knopfdruck sogar den Balzgesang des Auerhahns zu hören. Auf der Himmelsliege daneben kann man den Blick schweifen lassen. Wenige Meter weiter – kurz vor dem Unterfalkenhof – gibt es beim überdachten Rastplatz eine Getränkestation.
Beim Klausenhof Abzweig möglich
Beim Abzweig Klausenhof gibt es die Möglichkeit, links auf die AugenblickRunde abzuzweigen. Diese führt über offene Flächen und Äcker ohne nennenswerte Steigungen zur Remsbachhöhe und durch den Ferienpark zurück zum Start.
Wer auf dem Auerhahnweg bleibt, geht hier weiter geradeaus talwärts und dann nach einem kurzen Stück asphaltierten Weges in den Wald und wieder bergauf bis auf die Höhe. Eine geschnitzte Bank mit schöner Aussicht bietet sich zur Rast an. Weiter geht es auf der Höhe leicht talwärts bis zum Auerhuhn-Nest beim Waldsportplatz, einem überdimensionalen Nistplatz mit Informationen zum Gelege und zur Jungenaufzucht.

Immer wieder Infotafeln
Es folgt ein steilerer Abstieg zum Auerhahn-Schlafplatz mit Fernrohr und Himmelsliege. Dann geht es weiter steil hinab durch den Wald bis ins Eichbachtal mit seinen zahlreichen Heidelbeersträuchern – der Hauptnahrungsquelle der Auerhühner – und anschließend über das Eichbachbrückle.
Bei der kleinen Wendeplatte am Ende der Talstadt befindet sich nochmals eine Übersichtstafel für Wanderer, die hier im Ort mit der Wanderung beginnen. Wer eine Stärkung braucht, ist von hier aus auch in wenigen Minuten in der Ortsmitte, wo sich mehrere Gaststätten befinden.
Remsbachhof – wo einst der Kaiser übernachtet hat
Der folgende Aufstieg durch den Pfarrwald über Sommermoos ist steil, aber es gibt immer wieder schöne Ausblicke, und bei der Wassertretanlage kann man sich erfrischen. Der Auerhahnweg führt weiter bergauf zum Remsbachhof, in dem einst der Kaiser übernachtet hat, wenn er hier auf Auerhahnjagd ging, und dann zum Wanderparkplatz beim Ferienpark. Dort gibt es auch eine Gaststätte.
Streckendaten
Start und Ziel: Wanderparkplatz Remsbach, Schramberg-Tennenbronn beim Eingang zum weithin bekannten Tennenbronner Feriendorf, in dem es sich übrigens herrlich Urlaub machen lässt.
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- Dauer: 3:40 h
- Distanz: 10,5 km
- Aufstieg: 282 m
- Abstieg: 282 m
- Höchster Punkt: 838 m
- Tiefster Punkt: 664 m
Weitere Infos unter: www.schwarzwald-kinzigtal.info





